Mittwoch, 6. Juli 2011

Wird inakzeptables Islamunterrichtsbuch 2011/12 aus Lehrplan entfernt?

Diese Woche geht auch im Westen Österreichs die Schule zu Ende und ich frage mich, ob im islamischen Religionsunterricht, welcher praktischerweise auch vom österreichischen Steuerzahler finanziert wird, im kommenden Schuljahr 2011/12 kleine Moslemkinder wiederum derart eindrucksvoll über den “muslimischen Märtyrer” (=Sahid) und andere Nettigkeiten unterrichtet werden.
Märtyrer im Religionsbuch

„Ein Muslim, der auf dem Weg Allahs und zur Verteidigung der Heimat stirbt, ist ein Märtyrer (Sahid). Er wird von Allah mit dem Paradies belohnt, wie Allah es im Qur’an versprochen hat.“
Die Seite entstammt dem offiziellen Religionsbuch „Islam in meinem Leben“, das in Österreich für den Unterricht in der dritten und vierten Klasse Volksschule verwendet wird. Verfasst hat es Nebi Uysal im Auftrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ).Quelle


Daß das Buch immer noch in Verwendung ist, obwohl bereits im Jahr 2009 versprochen wurde, dieses pamphletartige Unterrichtsmittel zu entfernen, spricht für sich und den neuen Vizepräsidenten der IGGiÖ, welcher das Buch höchstselbst verfaßt hat.
Sehr aufschlußreich war auch eine Umfrage unter den islamischen Religionslehrern im Juli 2009  welche doch recht merkwürdige Ergebnisse zeigte. Wenn man davon ausgeht, daß, wie bei solchen Umfragen üblich, die Ergebnisse geschönt sind, dann ist das Ergebnis der untenstehenden Fragen mehr als beängstigend:
Tabelle5_2_Einstellung_Religionslehrer2

Wenn man die Prozentsätze von trifft sehr zu und trifft eher schon zu, als Ja wertet, so kommt man auf recht ansehnliche Prozentsätze und die Antwort - trifft eher nicht zu - rangiert auch irgendwo zwischen Jain und eigentlich meine ich eher anders, aber ich will meinen Job nicht gleich verlieren.
Wie es aussieht, sind also im Jahr 2009 fast 30 Prozent der von der Republik Österreich bezahlten muslimischen Religionslehrer der Ansicht, daß eine Integration in Österreich nicht möglich ist, ohne die islamische Identität(!) zu verlieren. Weitere ca. 30 Prozent der muslimischen Pädagogen üben sich in nobler Taqiya…..
Inwieweit gegen diese Ansichten erfolgreiche und anhaltende Maßnahmen ergriffen wurden, konnte ich nirgendwo recherchieren.
In Österreich können Religionslehrer und -lehrerinnen prinzipiell nur von der jeweiligen Kirche bzw. Glaubensgemeinschaft für den Religionsunterricht nominiert und wieder abberufen werden. Im Religionsunterrichtsgesetz ist allerdings auch verankert, dass Religionslehrer und -lehrerinnen in der Ausübung ihrer Lehrtätigkeit den allgemeinen staatlichen schulrechtlichen Vorschriften unterliegen. (Quelle)
Unsere liebe  Frau Unterrichtsminister Claudia Schmied (SPÖ) hat nach einem ersten, kurzen Schock keine Silbe mehr darüber verloren, ob in dieser Angelegenheit akzeptable Veränderungen, bzw. Ergebnisse erreicht wurden. Sie hastet lieber “höchst diszipliniert arbeitend”  mit Flugzeug und nachreisendem Dienstwagen von einem Termin zum anderen:
Ihr sei die Arbeit in den Bundesländern wichtig, deshalb nehme sie viele Termine wahr. Unter anderem etwa ein Treffen beim Schulpartnerdialog, ein Radiointerview in Bregenz, eine Besichtigung des Schloss Ambras sowie ein Vortrag an der Pädagogischen Hochschule Innsbruck, wie Schmied exemplarisch auflistet.