Montag, 25. Juli 2011

Niki Lauda – der “kritischste Katholik überhaupt”

 

Lauda…"Der Papst fuhrwerkt weltfremd herum, ganz verbohrt in der Vergangenheit. Der reist nach Afrika, wo die Kinder verhungern, und verbietet das Kondom, obwohl dort Millionen Menschen an Aids sterben. Auch mit dem Missbrauch kann ich eigentlich nicht leben. Meine Kritik ist unerbittlich. Ich hoffe, dass schnell ein modernes Denken einsetzt."(Quelle)

Nun, Herr Lauda! Da heiße ich Sie einmal ganz herzlich willkommen zurück. Es ist natürlich immer wieder erfreulich, wenn das sprichwörtliche verlorene Schäfchen zur Herde zurückkehrt. Schön finde ich auch, daß Sie Ihre Zwillinge taufen lassen wollen.

Bei Ihnen habe ich aber leider das Gefühl, daß Sie in Ihrer - wie Sie selbst bestätigen - aus finanziellen Gründen genommenen Auszeit von der Kirche ( wie konnte der Fiskus auch nur annehmen, daß ein Formel-1-Rennfahrer Geld für seine Tätigkeit erhält) leicht verwildert sind. Also warum gleich dieses “Vorabgepolter”? Das gleicht eher einem Elefanten im Porzellanladen, als einem zurückkehrenden Schäfchen. Anscheinend haben Sie auch verbal “nix zu verschenken”?

 "Ich könnte auch taufen, ohne diesen Schritt zu machen. Aber ich bin ein Schwarz-Weiß-Denker. Deswegen habe ich vor zwei Tagen ein Gespräch geführt mit dem Pfarrer der Peterskirche, Dr. Christian Spalek. Er ist Religionslehrer am Theresianum. Der war richtig gut. Er wird sich jetzt für mich einsetzen. Ich trete ich in den nächsten Tagen der Katholischen Kirche wieder bei. Ich werde aber der kritischste Katholik überhaupt sein", erklärt Lauda. In der Kirche müsse "schnell ein modernes Denken einsetzen".  (Interview im Kurier)

Na dann Herr Lauda, ab nach Deutschland und sprechen Sie im September ein ernstes Wort mit unserem Hl. Vater. Und wenn es nichts nützt, ja dann weiß ich auch nicht weiter…..


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