Mittwoch, 20. Juli 2011

Justitia ist blind – Diplomatia ist blöd

 

Litauen ist vollkommen zurecht verärgert über die österreichische Justiz. Ich gehe einmal davon aus, daß sich die “versehentliche” Verhaftung und die prompte “gehorsamste” Enthaftung des KGB-lers Michail Golowatow  juristisch rechtfertigen bzw. legitimieren läßt. Politisch und diplomatisch gesehen, zeigt diese Affaire jedoch wieder einmal wie weit unten sich Österreich schon befindet. Daß es überhaupt zu einer Verhaftung gekommen ist, war wahrscheinlich  das einzig wirkliche Unglück in diesem österreichischen Drama. Daß er wieder freigelassen wurde, war ein typisches Verhalten, wie es unser geliebtes Heimatland in derlei Dingen immer wieder an den Tag legt. Und das ist auch der Grund, warum Österreichs Pseudo-Politgranden nie für wichtige Funktionen in wichtigen internationalen Organisationen in Frage kommen werden. Wir sind Umfaller und Befehlsausführer. Wir buckeln brav nach g'schamster Diener Art und raunzen und maulen vielleicht ein bißchen hinterher, aber unsere Spezialität ist es, im Liegen aufrecht aber mit Würde umzufallen.

Die österreichische Diplomatie hat es noch immer nicht kapiert, daß unsere bestens inszenierten Umfaller, nach vorhergegangenen, scheinbar (nicht anscheinend!) mutigen Aktionen (teilweise sicher auch mit Billigung höherer internationaler Instanzen), genau  jene Entlohnung erhalten, die angebracht ist und die deren Hauptdarsteller in ohnehin bereits gebückter Haltung erwarten:

arschtritt

Detaillierte Antworten für diese spezifische, österreichische Vorgehensweise erhält man eventuell bei Frau Ursula Plassnig oder Herrn Franz Fischler. Beide sind “Vorzeige- Bombensteher” mit besten Umfallerqualitäten.


1 Kommentar:

  1. willst Du mir erzählen- wir hätten eine Regierung? Auf die Schnelle fällt mir nur der Grauhaarige blasse Liesinger ein :Werner heißt er, glaub ich, und der Rest- der Neffe vom Großfürsten von St Pölten hat sich doch was Besseres gefunden- finanziell meine ich und sonst, wen gibts da noch--ah ja so einen Ministranten aus dem Burgenland, der sich gerade mit dem Bischof von Eisenstadt anlegt, weil sein Pfrarrer aus Nikitisch nach irgendwohin versetzt wird...naja da muss man schon Versdtändnis haben: wenn der Herr Minister gerade mit einem Bischof strteitet, können so Lappalien schon passieren---oder war ein anderer dafür zuständig--egal: es ist Urlaub und haaß is a in Wean und überhaupt was gehn uns die Russen an- und die Liptauer- a die Littauer überhaupt---wir haben ja eh schon genug Arbeit mit dem Taubenmist beim Russendenkmal....

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