Mittwoch, 20. Juli 2011

Die Diagnose bringt den Tod

 

Die unsinnigsten Argumente bezüglich Abtreibung oder PID konnte, bzw. mußte man in letzter Zeit lesen oder hören. Scheinheilige Erklärungen, die nur dazu dienen, tödliche Experimente am ungeborenen Menschen zu rechtfertigen und sich eventuell gegenüber künftigen Generationen rechtlich abzusichern.

Ich habe keinerlei Verständnis für Abtreibung oder PID, was aber nicht automatisch heißt, daß ich deswegen kein Mitgefühl für die betroffenen Frauen oder Eltern habe. Ich kann verstehen, daß man sich gesunde Kinder wünscht. Wenn dieser Wunsch aber nur durch Tötung ermöglicht werden kann, dann ist diese Methode falsch.

Wissenschaftliche Errungenschaften haben immer zwei Seiten und die Machbarkeit alleine kann kein ausreichender Grund sein, eine medizinische Technik auch einzusetzen, schon gar nicht um diesen Preis:

Das Aussondern und Entsorgen menschlichen Lebens.

Man muß sich immer vor Augen halten, daß es bei jeder von Menschen verursachten Katastrophe einen ersten, harmlos wirkenden Schritt gegeben hat. Am Anfang stand immer eine Errungenschaft, um das Dasein der Menschheit zu revolutionieren, zu verbessern oder einfach zu verschönern. Am Ende steht meist eine Unzahl kranker oder toter Menschen, mit denen man es gut gemeint hatte. Die “Errungenschaft”  PID erledigt ersten und letzten Schritt in einem.

In der Kommentarbox zu einem Artikel  von Le Penseur über das fatale PID-Erkenntnis in Deutschland fand Meinungsaustausch auf sehr hohem Niveau statt. Es ist erfreulich zu sehen, daß die Diskussion über ein derart heikles und von Natur aus emotionsgeladenes Thema auch auf solche Weise geführt werden kann.

Die besten Beiträge lieferte Blogger Tiberius. Er trifft es auf den Punkt, wie Le Penseur zu sagen pflegt und das finde ich auch. Danke!

…Behinderte Kinder, werden durch Abtreibung nicht zu gesunden, sondern zu toten Kindern. (Meine Prämisse: Das Leben beginnt mit der Zeugung.) Wenn man diesen Schritt damit begründet, daß die zur Verfügung stehenden Ressourcen einem anderen, weil gesunden Kind besser zustehen, gibt es zur Eugenik der Nationalsozialisten eigentlich nur noch einen Unterschied: die deutschen Volksärtze wüteten im Verborgenen, - wir nicht.

Wie Sie an beliebigen Orten feststellen können, lautet das von Ihnen unzutreffend wiedergegebene Argument des Lebensschutzes, daß sich der Mensch als Mensch und nicht erst zum Menschen entwickelt.

Zygote, Embryo und Kind, Jugendlicher und Erwachsener bezeichnen demnach immer nur ein Entwicklungsstadium des Menschen und keine eigene Art aus der dann letztlich ein Mensch hervorgeht.

 


1 Kommentar:

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