Mittwoch, 27. Juli 2011

Böse 380 KV-Leitung

 

Nachdem seit einigen Tagen schon ein Riesentransparent vom Salzburger Rathaus prangt, performte das Salzburger Stadtoberhaupt Heinz Schaden, wie bereits kryptisch vorangekündigt, heute eine weiter Aktion gegen die böse, böse 380 KV-Leitung. Der “vorruhegestandene”, ehemalige ORF Landesstudiochefredakteur Hans Kutil, welcher sich anscheinend im Raum Koppl (ein kleines Nest nordöstlich der Stadt Salzburg) häuslich niedergelassen hat, ruft  seit einiger Zeit alle Parteigenossen zum Protest gegen die Entwertung der von ihm erworbenen Immobilie auf. Das funktioniert am besten, indem man wiederholt gegen die geplante, dringendst benötigte Trasse der 380 KV-Leitung demonstriert, protestiert, Kinder aufmarschieren läßt, oder eben den roten Bürgermeister der benachbarten Provinzstadt mobilisiert, sich für diesen hehren und uneigennützigen Kampf gegen den lebensgefährlichen, unnützen und landschaftsbildverschandelnden Strom einspannen zu lassen. Kurzum: Populistische Effekthascherei vom Feinsten!

Ich frage mich ja, wer das Geld für diesen Aktionismus aufbringt?

Schaden seilt ab

Schaden nach dem Abseilen

Aktionismus gesponsert von  SPÖ, ORF, Rathausportokasse oder Schaden höchstpersönlich? Wer weiß das schon so genau?


1 Kommentar:

  1. Ich frage mich, wieso niemand vom Verbund erwähnt, dass bei einem Erdkabel die Trasse ebenso von Bewuchs freigehalten werden muß, wie bei einer Freileitung.

    Diese ganze Aktion der beiden Herren Schaden und Kutil auf Kosten der Steuerzahler ist widerlich und rein populistisch. Man operiert hier bewusst mit falschen Fakten - der Gaisberg wird nicht auseinandergerissen, da er auf natürliche Weise vom Nockstein getrennt ist- und die Stadt Salzburg ist bei dieser Trassenführung überhaupt nicht betroffen und hat somit auch keinerlei Recht zur Mitsprache.

    Dieses Imponiergehaben des Schadens(!) finanzieren zu müssen, ist etwas woran die Salzburger sich bei der nächsten Wahl auf jeden Fall erinnern sollten!!!

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