Samstag, 18. Juni 2011

Ungarn traut sich was!

 

…..Die Lebensschutzkampagne der Mitte-rechts-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban wurde zum Teil mit EU-Geldern finanziert. Kommissarin Reding erklärte, daß die Initiative „nicht zu den von den Ungarn präsentierten Projekten gehörten, mit denen sie um Finanzierungen durch Brüssel ansuchten. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen nicht EU-Gelder für Werbung gegen die Abtreibung verwenden. Deshalb hat die EU-Kommission Budapest aufgefordert, die Plakate zu entfernen, wenn es nicht eine Strafe riskieren will.“ Und damit man in Budapest den Wink mit dem Zaunpfahl sicher versteht, legte sie noch einen Scheit nach: „Wir werden die Schritte zur Beendigung des Abkommens einleiten und die notwendigen Schlüsse ziehen, auch in finanzieller Hinsicht.“

Eine sozialistische EU-Abgeordnete, die diese Haltung unterstützte, konnte nicht lange auf sich warten lassen. In diesem Fall war es Sylvie Guillaume, die der Kommissarin beipflichtete und auch gleich erklärte, was die großen „Werte“ sind, die Europa ausmachen: “Gelder der EU für eine Anti-Abtreibungs-Kampagne zu verwenden, stellt einen Mißbrauch dar und ist unvereinbar mit den europäischen Werten.“(Quelle)

Wenn man sich die hysterischen Reaktionen dieser beiden hochrangigen, weiblichen Vertreter der Europäischen Union ansieht, frage ich mich, ob es nicht die Möglichkeit geben sollte, den Ungarn beizutreten und die EU den  Verteidigern ihrer Scheinwerte zu überlassen. 

„Jeder hat ein Recht auf Leben und auf Menschenwürde. Das Leben des Fötus ist ab der Zeugung geschützt.“ (aus der ungarischen Verfassung)

Die ungarische Verfassung und Viktor Orban werden mir jedenfalls immer sympathischer.


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