Freitag, 24. Juni 2011

In Belgien werden Organspender euthanasiert

 

Laut der vom Chirurgen Dick van Raemdock (Universitätsklinik Gasthuisberg)  geleiteten und in der Fachzeitschrift Applied Cardiopulmonary Pathophysiology veröffentlichten Studie Initial experience with transplantation of lungs recovered from donors after euthanasia wurde festgestellt:

….According to the report, three of four patients who received lungs from euthanized patients were released from hospital after 33 days “with excellent post-transplant graft function and good early recipient outcome,” while “one recipient died in the ICU from a problem unrelated to the graft.” …

….Belgium became the second in the world after the Netherlands to legalise euthanasia since the fall of Nazi Germany. Euthanasia now accounts for two per cent of all deaths in the country…..Telegraph

Eigentlich erübrigt sich ohnehin jeglicher Kommentar zu dieser Studie, doch darüber zu schweigen, wäre falsch im Hinblick darauf, wohin diese Praktiken in nicht allzuferner Zukunft  noch führen werden:

“..Peter Saunders von Care Not Killing einem britischen Netzwerk von Organisationen, die sich für die Rechte von Behinderten engagieren, und Anti-Euthanasieorganisationen zeigte sich „schockiert“. „Es entsetzt mich“, sagte er der britischen Tageszeitung The Telegraph „mit welcher gleichgültigen Kälte der Bericht die Frage behandelt, so als wäre das Töten von Patienten zur Organentnahme die natürlichste Sache der Welt. Der Bericht legt zudem eine erschreckende Kollaboration zwischen dem Euthanasierungsteam und den Transplantationschirurgen offen.“

“…Zur Situation in Belgien sagte Saunders: „Heute praktizieren die Ärzte in diesem Land Dinge, die der größte Teil ihrer Kollegen in den anderen Ländern absolut horrend findet.“ Laut Saunders sei die behauptete ausdrückliche Einwilligung der Patienten zur Euthanasie in Belgien nur scheinheilige Fassade: „Die Hälfte aller Euthanasiefälle erfolgt dort ohne Einwilligung der Patienten. Deshalb ist es nur eine Frage Zeit, bis Organentnahmen ohne jede Zustimmung durchgeführt werden...“ Bericht auf "Katholisches", lifesite Originalbericht

Bis jetzt dachte, bzw. hoffte ich, mein ungutes Gefühl bezüglich Organspende und Patientenverfügung begründet sich durch das Lesen von Robin Cook Romanen und einer allzu ausgeprägten Phantasie. Ein Blick nach Belgien reicht aus, um zu sehen, daß meine schlimmsten Phantasien von der Realität eingeholt werden.


1 Kommentar:

  1. Es ist eigentlich ganz klar: Organe eines Toten kann man nicht transplantieren, weil sich in ihnen nach dem Tod sofort Leichengift bildet. Das heißt, es werden Organe von noch Lebenden genommen. Die zuvor für "hirntot" erklärt werden. Was ist der Unterschied zwischen Hirntod und Koma? Wenn man die Elektroden des EEG schlampig am Kopf befestigt, oder es irgendwo Wackelkontakte gibt, kann man jeden für hirntot erklären. Zweifellos kommen solche Wackelkontakte häufiger vor, wenn 1. zahlungskräftige Patienten bereits auf die Organe warten, 2. kein schriftlicher Widerspruch des unfreiwilligen Schlachtopfers vorliegt und 3. keine Angehörigen des Schlachtopfers den Ärzten auf die Finger schauen.
    Wenn Immigranten aus dem Süden bei uns ins Spital eingeliefert werden, kommen immer Angehörige mit und lassen den Patienten keine Minute allein. Warum wohl? Die sind viel klüger als wir.

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