Dienstag, 14. Juni 2011

Hans Küng, die Schadenfreude und ich

 

Wenn man morgens die Zeitung aufschlägt und  schon wieder ein ganzseitiges Interview des “alten Meckerzausels” lesen muß  darf, dann ist der Fund der nachstehenden Buchbesprechung über Küngens Buch “Der Islam”  direkt ein Geschenk des Himmels:

….Das Buch ist durch und durch unseriös, selbst in seiner Aufmachung und Form: Auf jeder Seite sind Wörter, Satzteile und Phrasen fett gedruckt - der Leser soll sofort auf das fixiert werden, was dem Autor wichtig ist. Nichts darf durch sich selbst sprechen. Der Autor ist in jedem Augenblick präsent, um seine Leser auf den richtigen Weg zu leiten. Im Zweifelsfall wird der Text unterbrochen, um in einem getönten Kästchen noch einen Gedankengang zu wiederholen, einzuhämmern und zu verschärfen. Der mündige Leser schließt das Buch verärgert.
FRIEDRICH NIEWÖHNER
(Quelle)

Morgens macht sich bei mir manchmal eine leichte Form der Schadenfreude bemerkbar. Ich bemühe mich aber, mich zu bessern. Heute ging es leider nicht. Ehrlich!


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