Donnerstag, 30. Juni 2011

Ein Laien-Evangelienkommentar im Rupertusblatt

 

 

Anna LettnerAm 9. August 1943 wurde er (Jägerstätter) aus Konsequenz zu dieser Haltung hingerichtet. Damals wie heute hat es oft massive Konsequenzen, dem Auftrag Jesu zu folgen. Wie oft getrauen wir uns aus Angst nicht, diese Botschaft Jesu voll und ganz zu leben? Auch die Kirche ist davon nicht ausgenommen. Wir verharren in den festgefahrenen Strukturen aus Angst vor Veränderung und finden nicht den Mut, Jesu Auftrag in unserer konkreten Zeit umzusetzen. Ich wage es, diese Botschaft des Evangeliums und das Vorbild Jägerstätters auf die heutige Situation der Kirche weiterzudenken: Wer die Gesetze der Kirche mehr liebt als den Auftrag Jesu, ist seiner nicht würdig. Viele persönliche Verletzungen passieren leider auch in der Kirche, weil uns das Gesetz wichtiger ist als der Mensch (Rolle der Frau, Wiederverheiratete-Geschiedene, Zölibat, …)
Wagen wir es, für die Botschaft Jesu einzutreten!  Anna Lettner, Religionslehrerin in St. Georgen bei Salzburg
(Quelle Rupertusblatt Salzburg)

So, Frau Lettner, wer derartigen Nonsens öffentlich kundtut, muß sich auch ein paar Fragen gefallen lassen:

Die Rolle der Frau

Werden brave katholische Frauen von kirchlichen Schergen in Konzentrationslager geschickt, sobald sie ihren Mund aufmachen oder dumme Evengelienkommentare schreiben?

Wiederverheiratete Geschiedene:

Wird diesen Personen durch kirchliche Behörden die Existenzgrundlage entzogen, das Leben zur sprichwörtlichen Hölle gemacht oder werden sie gezwungen den “Wiederverheiratetenstern” auf ihrer Kleidung zu tragen?

Zum Zölibat:

Hat der Vatikan je einen Priester standrechtlich erschossen, mit Kerker oder Folter bedroht?

Zu…..

???

Die Redaktion des Rupertusblatt ist ja bekanntermaßen schon lange weit nach Links abgedriftet. Mit dem Evangelienkommentar zum 16. Juni 2011, geschrieben von der Religionslehrerin aus St. Georgen, wurde aber der sprichwörtliche Bock abgeschossen und der Beweis geliefert, daß man bereits weit abseits kirchlicher Lehren und Dogmen steht.

Frau Lettner hat  meines Erachtens für sich den vollen Anspruch auf den Satz  - Mulier taceat in ecclesia -  erworben. Bravo!


Kommentare:

  1. Anton Weidinger30. Juni 2011 um 11:47

    Evangelienkommentar einer Religionslehrerin erbost Herrn Erzbischof!
    Evangelist Johannes berichtet uns: "Beim Verhör beim Hohenpriester Hannas schlug ein Knecht Jesus ins Gesicht. Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?" Genau die gleiche Frage könnte die gerügte Religionslehrerin Herrn Erzbischof stellen. Wie würde die Antwort unseres Herrn Erzbischofs bezüglich der angesprochenen Verletzungen, die auch u.a. deswegen geschehen, weil offensichtlich das Gesetz wichtiger ist als der Mensch, ausfallen? Die Religionslehrerin hat das Evangelium vom 13.So.i.Jkr. sehr verständlich ausgelegt und hat mit ihrer Schlussfolgerung in die seit Jahren klaffende Wunde der Kirche getroffen. Das schmerzt. Noch mehr schmerzt uns Gläubigen, dass derzeit von den Verantwortlichen unserer Glaubensgemeinschaft jeder Heilungsversuch hintangehalten wird.
    Anton Weidinger
    aa.weidinge@aon.at

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  2. Vorschlag Herr Weidinger, diejenigen, die mit der Lehre der Kirche nicht einverstanden sind und in Richtung Wisiki und abtrünnigen Pfarrer- und Theolunkenmemoranden tendieren, basteln sich eine eigene Kirche oder schließen sich der Protestantischen Wohlfühlvereinigung an und der Rest wird wieder richtig katholisch ( Anerkennung des Petrus, Lehre, Dogmen usw.). Damit das gerecht geschieht, wird zuerst die Kirchensteuer abgeschafft und solchen Agitatoren aus der "Religionslehrer"Szene der Geldfluß gestoppt! Dann sehen wir weiter - OK?!?

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  3. @ Anton Weidinger


    Wer das menschenverachtende, Völker mordende Nazi- Regime mit den Praktiken der katholischen Kirche vergleicht, hat entweder im Geschichtsunterricht geschlafen oder leidet unter einem schweren Realitätsverlust.

    Frau Lettner hat es mit ihrer Betrachtung geschafft, das brutale Nazi-Regime zu verharmlosen und gleichzeitig die gesamte katholische Kirche zu diskreditieren.

    Im übrigen frage ich mich, wen Sie meinen, wenn Sie von "uns Gläubigen" sprechen? Die Plattform
    "Wir sind Kirche", oder "Kohlmaiers Apostel"?
    Die katholische Kirche fühlt sich von den immer wieder gleichen "Befindlichkeitsstörungen" einschlägiger Laiengruppierungen zu Recht sicher nicht betroffen.

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  4. Sie hat Recht, was wurde unternommen gegen das 3.Reich? Was stand auf dem Gürtel von Soldaten? Gott mit uns...
    und Jesus kam auf die Welt, hat uns erlöst und nächsten Liebe gepredigt. Was hat die Kirche gemacht: in seinen Namen Menschen unterdrückt, Kreuzzüge veranstalltet, Geld gegen Erlösung verlangt und andere Religionen ausgelöscht....!!!!! Ihr seid nicht besser als dieses Regime, wenn ihr nicht nächsten Liebe kennt......!

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  5. @ Anonym 2
    Nun, Sie sind eindeutig den "Aposteln des Herrn Hurka oderHerrn Kohlmaier" zuzuordnen, da ist es auch verständlich, daß Sie hier so vollmundig mit der" Kreuzzugskeule" und all den anderen schönen Schlagwörtern, die Sie vermutlich durch intensives Lesen der einschlägigen "Qualitätsmedien" gelernt haben, auftrumpfen wollen.
    Darum auch für Sie, Anonym2 noch einmal: Hier hat sich eine Religionslehrerin in Unkenntnis von Geschichte und augenscheinlich auch sehr subjektiver Interpretation von Kirchenlehre und Evangelium eindeutig zu weit aus dem Fenster gelehnt und wird in Hinkunft hoffentlich besser überlegen und recherchieren, bevor sie die saftigen Parolen der "Wir- sind- Kirche- Demonstrierer" , der "Wutchristen- Marschierer" oder sonstiger selbsternannter "Berufener" in einer Kirchenzeitung zum Besten gibt.
    Im Übrigen fände ich es sinnvoll, sich einen nickname zu geben, damit man bei mehreren Anonymi nicht die Übersicht verliert.

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  6. @»Deutero-Anonymus« ;-)

    Was stand auf dem Gürtel von Soldaten? Gott mit uns...

    Jetzt müssen Sie nur den kitzekleinen Beweis führen, daß das auf Anordnung des Vatikans (oder doch wenigstens der Fuldaer Bischofskonferenz) draufstand.

    Was soll, bitteschön, dieses lähcerliche »Argument«? Im »Stürmer«, dem Parteiorgan der NSDAP stand x-fach »Juda verrecke!«. Wessen Verantwortung wäre das dann? Etwa die des Vatikan?

    Oder ist Gott schizophren und inspiriert die Nazis zu »Gott mit uns« + »Juda verrecke«, obwohl in Hosea 2 ebendieses Juda nicht verrecken soll, sondern mit »Du bist mein Volk« angesprochen wird, und es sagen wird: »Du bist mein Gott« ...

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  7. zu Ihnen Hr. Bellfell, ich kann es verstehen wenn sie sich wie Ghaddaffi fühlen, wenn ein System über Jahrhunderte hinweg funktioniert und plötzlich Menschen anders denken dann ist es natürlich nicht einfach seine Macht aufzugeben da es um Geld und natürlich Macht geht....!!!!

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  8. zu Le Penseur, und am Ende bist Du es der die Verantwortung trägt und Du allein der zwischen Gewissen und Befehl entscheidet werde ich schießen oder ist er genauso ein Mensch aus Gotteshand....!!!
    anne frank.....

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