Montag, 20. Juni 2011

Die Gehirnwäsche


Erkan Erdemir
“Seine Töchter dürfen selbst entscheiden, ob sie das Kopftuch tragen wollen. Deutsch soll auch in den den islamischen Gebetsräumen erste Sprache werden. Migranten sollen Deutsch lernen  und auch für politische Ämter kandidieren. Mit diesen Ansagen lässt Erkan Erdemir aufhorchen. Der Religionslehrer, der sich selbst als fortschrittlich bezeichnet, wurde am 26. April von den zehn gewählten Landes-Ausschussmitgliedern zum Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde Salzburg gekürt. Dieses Amt wurde durch die neue, österreichweite Verfassung der Muslime geschaffen. Erdemir ist Mitglied der ATIB-Gemeinde die dem türkischen Staat nahesteht.”(Quelle)
Ich wußte, es wird nicht mehr lange dauern, bis nach der Veröffentlichung der Festnahme der mutmaßlichen Islamisten am Wiener Flughafen vergangene Woche, erste Artikel und Reportagen in den Medien auftauchen werden, um uns ein zuckersüßes Bild der Ideologie Islam zu vermitteln.
“Seine Töchter und seine Frau dürfen selbst entscheiden, ob sie das Kopftuch tragen wollen” – das klingt äußerst realistisch; denn es wird wohl so sein, daß er sich ohnehin nur eine Frau zum Weibe genommen hat, die seinen eigenen Anschauungen voll und ganz entspricht, und man sich bei Eheschließungen unter Türken generell fragen muß, wieweit diese auf Freiwilligkeit basieren oder ob ein “Arrangement” die beiden  Partner aneinander gebunden hat.
“Wenn einige Politiker davon sprechen, dass Moscheen Brutstätten für radikale Islamisten seinen, dann ist das für uns ganz schlimm. Das empfinden wir als Beleidigung, das stiftet nur Feindseligkeit. Und was die jüngsten Terrorverdächtigen in Wien betrifft: Wir distanzieren uns von solchen Leuten! Islam bedeutet Frieden.”(Quelle)
Ich finde es sehr aufschlußreich, wenn aus dem Munde eines staatlichen Religionslehrers der  Begriff “radikale Islamisten" kommt. In wieviele Begriffe teilt sich denn diese "friedliche Religion” nun schon auf?
  • Moslems
  • friedliche Moslems
  • radikale Moslems
  • Islamisten
  • radikale Islamisten
  • Djihadisten
  • Aleviten
  • Sunniten
  • Schiiten
  • ?
Wie friedlich diese ganzen Gruppierungen  untereinander(!) und gegen den Rest der Welt agieren, kann man tagtäglich in jenen Medien verfolgen, die uns nun wieder einmal den “friedlichen Islam” unterjubeln wollen. Es ist eine Tatsache, daß im 21. Jhdt. keine Religion der Welt sich so ungerechtfertigt, selbstgefällig und gleichzeitig weinerlich in die “Märtyrerecke” stellt, wie die Ideologie Islam. Keine Religionsgemeinschaft behindert, bzw. hindert ihre Mitglieder dermaßen an der Integration wie der Islam und keine andere Glaubensgemeinschaft zwingt ihre “einfachen” Mitglieder zu einem Leben, wie es sonst nur bei Mönchen, Priestern, oder ähnlichen frei gewählten Lebensweisen innerhalb einer Religionsgemeinschaft der Fall ist – wie oft mußte ich einem unbedarften Zeitgenossen schon erklären, daß im Unterschied zum Islam nicht alle christlichen Frauen eine Nonnentracht tragen müssen/sollen, sondern nur jene, die  freiwillig in einen Orden eingetreten sind.
Auf dieser Seite findet sich das Verzeichnis der islamischen Religionslehrer im Land Salzburg für das Schuljahr 2010/2011. Von den insgesamt 40 präsentierten Lehrern sind 14 Frauen, die alle  Kopftuch tragen. Es ist wohl allgemein verständlich, daß somit auch ihren Schülern die Notwendigkeit bzw. Vorzüge des “Kopftuchs” eingebläut werden wird. Die Burschen werden “lernen”, daß Frauen mit Kopftuch vorzuziehen sind und die Mädchen werden einsehen, daß sie “freiwillig” ein Kopftuch tragen müssendürfen, damit sie nicht den “unzüchtigen Schlampen” des Westens gleichgesetzt werden.

Kommentare:

  1. Ihr Kommentar "Die Gehirnwäsche", welches über meine Person und meiner Gemeinde handelt, ist nicht korrekt und schürrt Vorurteile und Abneigungen gegenüber meiner Religion.
    Hiermit möchte ich klarstellen:
    Meine Heirat mit meiner Frau war nicht arrangiert, wir haben uns geliebt und haben unsere Eltern selber mitgeteilt, dass wir heiraten wollen.
    Unsere Liebe war unabhängig, ob sie eine Kopftuch getragen hat oder nicht.
    Daher bitte ich keine Verallgemeinerungen zu tätigen.

    Diesen Begriff habe ich aus einem Zitat eines Politikers, wo er Feindseligkeit und Hass gegenüber meiner Religion geschürrt hat.

    So wie nicht alle politischen Handlungen eines Volkes nicht ihrer Religion dem Christentum zugeschrieben werden kann, so darf man auch nicht politische Handlungen eines muslimischen Volkes nicht immer mit dem Islam verbinden. Nicht alles was geschieht ist islamisch.

    Kein islamisicher Religonslehrer oder -lehrerin darf eine muslimische Schülerin aufforden, ein Kopftuch zu tragen. Jeder hat das Recht sein Glauben so auszuleben, wie er oder sie möchte.....
    Hochachtungsvoll
    Erkan Erdemir
    Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde Salzburg

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  2. @Erkan Erdemir:

    Na, wenn das so ist, dann sind wir ja gleich ganz beruhigt!

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