Dienstag, 19. Juni 2018

Buon pranzo!



Seine Heiligkeit hat die Bürger von Rom dazu aufgefordert zwecks Aufbau neuer Freundschaften mit Migranten essen zu gehen.


APTOPIX Vatican Pope Iran

»…Papst Franziskus hat die Bürger in Rom zum gemeinsamen Essen mit Migranten aufgefordert. Es gelte "immer neue Räume der Gemeinschaft" zu schaffen, um Freundschaft mit Migranten und Flüchtlingen wachsen zu lassen, sagte er am Dienstag. Kirchenmitarbeiter lud der Papst ein, sich mit Migranten über Erfahrungen und Hoffnungen auszutauschen und "das zu feiern, was uns verbindet"….« Quelle





Somit ist nun endlich eindeutig geklärt, warum dieses Pontifikat mit buona sera und buon pranzo begonnen hat. Nicht geklärt ist, ob die gemeinsamen Erfahrungen und Hoffnungen halal oder römisch verkostet werden sollen.

Buona notte!



Sonntag, 17. Juni 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang


An einem warmen Frühsommertag machten sich Bellfrells heute schon am Vormittag auf den Weg.


Die Äpfel hängen uns schon entgegen aber getreu dem Motto beiß nicht gleich in jeden sauren Apfel ….



Äpfel vor der Festung



….verlieren wir unser wahres Ziel nicht aus den Augen.



Wehrturm Mönchsberg


Schattige und grüne Wege zum Mönchsberg hinauf….


Weg


……an europäischen Festungen vorbei


Weg 2


….und in der Stadtalm genießen wir nicht nur unser vorzügliches Mahl sondern immer wieder
auch den exklusiven Blick auf das märchenhafte Salzburg.


Salzburg Postkartenblick Sommer





Kapuzinerkloster





Auf dem Makartsteg schlendern die Leute zwischen den Liebesschlössern hin und her ….



Menschen am Makart Steg



….und so manch einer wird dann wohl hinter diesem Schriftzug gelandet sein,
um sich die angebotene Süßspeise zu gönnen.





All I needis Sachertorte



Die Versammlungen auf den Türmen der Kollegienkirche erinnern mich dieser Tage an
die konspirativen Sitzungen von CDU ….


Kollegienkirche Turm 1


…und CSU.


Kollegienkirche Turm2



Und diese Mauerblume erinnert mich rein farblich stark an ein merkelwürdiges Kleidungsstück…



Mauerblumen



Was sich hinter so Eisentüren genau abspielt?
Wer weiß das schon…

Eisentür am Mönchsberg




Barbaraturm


Die Sonne wird schon immer heißer ….


In die Sonne


….und so gehen die Bellfrells mit einem atemberaubenden Blick auf die umwölkte Festung….



Festung



….über die grünen Auen bzw. grünen Felder von Freisaal wieder heim zum Ruheplatz am frischem Wasser.


DSCN9203





Samstag, 16. Juni 2018

Der Bürgermeister von Bad Gastein….



…. Herr Gerhard Steinbauer (ÖVP) meint, daß in unserer Zeit ein katholischer Firmunterricht, in welchem Gebote der katholischen Kirche vermittelt werden, nicht mehr zeitgemäß wären.
Dreimal darf man raten, um welches Gebot es hier geht aber man weiß es natürlich sofort, daß es ausschließlich um Homosexualität gehen kann.

Was ist passiert?

Eltern von zu firmenden Kindern haben sich offenbar nach Durchsicht des Unterrichtsmaterials nicht (!) beim unterrichtenden Pfarrer sondern beim Bürgermeister der Gemeinde beschwert, daß bei den  “Vier zum Himmel schreienden Sünden” eben auch Homosexualität aufgelistet sei.
Wer regelmäßig zur Kirche geht, den Katechismus im Religionsunterricht gelehrt bekommen hat (auch so ein Problem unserer Tage, daß man ja in der Religionsstunde alles mögliche erfährt und aufgetischt bekommt, aber nur sehr wenig über den Katholizismus), dann wüßten sowohl die Firmlinge als auch deren Eltern, was Sache ist. Die (traurige) Realität zeigt aber allzu oft, daß der Firmunterricht nach langer Zeit das erste Wiedersehen nach der Erstkommunion ist und nach der Firmung, die ja Vorraussetzung für eine kirchliche Eheschließung ist, der nächste Kontakt mit der Kirche erst wieder beim Eheseminar stattfinden wird. Wenn Eltern von Firmkindern schon  einen derartigen “katholischen Bildungsweg” durchlaufen haben, dann ist es selbstverständlich nicht verwunderlich, daß sie nicht mit dem betroffenen Priester gesprochen haben, sondern zum Herrn Bürgermeister, einem vermeintlichen Oberlehrer gerannt sind, der mit seiner Aussage im ORF ja auch nicht gerade gezeigt hat, daß er ein kompetenter, geschwiege denn ein zuständiger Ansprechpartner wäre.

Und so geht die Anschwärzungskette weiter bis zum Erzbischof und letztlich zum ORF, der sich der Sache nun genauso inkompetent wie voreingenommen annimmt, den Erzbischof  zu einem Interview einlädt, ihn aber dann so gut wie gar nicht zu Wort kommen läßt und den durchschnittlichen TV-Konsumenten, der wahrscheinlich ebensowenig um die Lehren und Dogmen der katholischen Kirche Bescheid weiß, wie die Moderatorin selbst, ratlos und (hoffentlich!?) empört über soviel Unzeitgemäßheit zurückläßt.

Liebe Leute aus Bad Gastein oder auch von sonstwo: Sobald ihr eure Kinder taufen laßt, solltet ihr und der Taufpate schon wissen, worum es bei der Taufe geht und wenn ihr eure Kinder zur Erstkommunion schickt, sollten sowohl die Kinder als auch ihr, die Eltern, ein Minimalwissen über Eucharistie haben, wenn nicht, dann beschwert euch bei eurem Religionslehrer über mangelnde Katechese.
Wer zur Firmung geht, sollte seinen Katechismus kennen und bereits wissen, daß homosexuelle Menschen nicht verurteilt werden, aber homosexuelle Handlungen eine Sünde sind. Ja! Ich habe das Unwort dieser Tage verwendet : Sünde.

Und lieber ORF Salzburg: Wenn ihr jemanden in eure Pemperl Landessendung einladet, dann berechnet halt genügend Zeit für ein sinnvolles Statement des Eingeladenen ein. Es ist überdies auch nicht sehr schlau, dem Studiogast in der ohnehin knapp bemessenen Zeit auch noch ständig ins Wort zu fallen, damit dieser ja nichts sagen kann, was einem nicht in den politisch korrekten Kram paßt.

Und zuletzt: Lieber Bürgermeister von Bad Gastein: Sich hier überhaupt zuständig zu fühlen und dann im ORF angepatzt dreinzuschauen, weil der Erzbischof nicht gleich reagiert hat, wenn so ein Dorfkaiser seine Unzuständigkeit demonstriert, zeugt auch nicht gerade von diplomatischem Gespür oder gar mediatorischen Fähigkeiten.

Wie auch immer, hier wurde eindrucksvoll demonstriert, wie man eine an sich leicht zu (er)klärende Problematik  unnötig aufgebläht, verkompliziert und zu vermeintlicher Sensation bis in die Medien getrieben hat.

Im ORF–Bericht  kündigt man uns jetzt an, daß sich die “Aufregung” nicht so rasch legen wird, na dann ….


Ich hoffe, jetzt ist den besorgten  Eltern leichter?







Sonntag, 10. Juni 2018

Fohlenalarm!


Die Natur hat es so eingerichtet, daß Tierbabys auch beim Menschen Entzückung hervorrufen.
Und so zeige ich euch heute ein ganz entzückendes Fohlen:


Noch etwas versteckt….


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (1)


…so komm doch mal vor….


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (3)


Nachahmungstrieb – in Wirklichkeit fressen wir noch kein Heu.


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (5)





Mamas Hals sieht recht interessant aus.


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (7)


Mama hat immer ein offenes Ohr!


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (8)


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (9)


Unter Mama ist es am sichersten.


Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (13)



Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (15)




Doktorbauer Fohlen Juni 2018 (17)



Samstag, 9. Juni 2018

Zermürbend und verheerend


Es ist  nicht nur zermürbend, was sich seit der Rückweisung der sogenannten Handreichung der deutschen Bischöfe an Unkenntnis offenbart, es ist auch verheerend, wenn man sieht, wie sich nicht wenige Lutheraner und  Katholiken als charakterlich äußerst mangelhaft in Bezug auf ein gutes, natürlich geistliches Gewissen “outen” und sich dabei zu mehr als zweifelhaften liturgischen Praktiken bekennen.
Da durfte ich u.a.  von einer pensionierten ev. Pastorin lesen, die sich ohne jegliches Unrechtbewußtsein(!) die heilige Eucharistie mit angeblicher Zustimmung ihr bekannter Priester erschleicht, von Katholiken, die irgendwas von gemeinsamen Abendmahl dahinfaseln und das Wort Eucharistie weder buchstabieren, geschweige denn sinnvoll erklären können und niemand denkt auch nur im geringsten daran, überhaupt einmal zur Beichte zu gehen, um den geforderten Gnadenstand zum Empfang der Hl. Kommunion zu erreichen.
Und das Schlimmste: Niemand dieser verbissenen  Ich- will –gefälligst –die- katholische- Kommunion – Schreier kann ehrlich sagen, daß er wahrhaftig daran glaubt, daß die Hl. Hostie durch die Wandlung zum wahren Leib Christi geworden ist.
Dieser von Seiten der DBK gescheiterte Protestantisierungsversuch, der letztlich auch einem stets indifferent agierendem Papst zu verdanken ist, da er aus welchen Gründen auch immer bis vor kurzem noch unerfüllbare Hoffnungen geweckt hat (weil es hier, wie Kardinal Woelki zu Fronleichnam in noch nie da gewesener und völlig gerechtfertigter  Inbrunst verkündet hat, um Leben und Tod geht), offenbart nun, wie heruntergekommen und verwahrlost der kärgliche Rest dessen, was sich noch deutschsprachige katholische Kirche nennt, mittlerweile schon geworden ist.
Ja, ich bin sauer und ich bin traurig.
Traurig über meine lieben Mitbrüder- und Schwestern, traurig über einen deutschen Kardinal, der nicht nur selbst wie ein Lemming am Rande eines Abgrunds steht sondern auch seine Herde, ohne jegliche Bedenken sowie zu Gunsten eines kurzen Beifalls von falscher Seite hinunterstürzen will.
Und traurig bin ich auch wegen jener evangelischen Mitchristen, die sich hier mit Gewalt etwas erzwingen wollen, was selbst gläubigen Katholiken nur unter bestimmten Voraussetzung als Gnade gewährt wird- ja, gewährt; denn es ist nach wie vor eine Gnade, die Hl. Kommunion empfangen zu dürfen und nicht eine einforderbare Selbstverständlichkeit, sodaß man dann nach dem Agnus Dei vorprescht, sich die Hostie mehr oder weniger nimmt und dann acht- und respektlos auf ihr herumkaut, wie ein Schaf auf einem altbackenem Brotstück.
Aber das wird’s wohl sein: Wer nicht aus tiefstem Herzen an die Eucharistie glaubt, weiß auch nicht zu schätzen, was er hier in den Mund genommen hat.
Es gibt viele Möglichkeiten, in ökumenischer Geschwisterlichkeit mit den Protestanten zu feiern.
Die Heilige Eucharistie ist keine davon und wer dies dennoch behauptet oder sogar praktiziert, begeht m.E. nicht nur selbst eine Sünde sondern er verführt auch seine Geschwister.




mit Gesicht hinter Monstranz
Bildquelle



Montag, 4. Juni 2018

Vorpreschende Ökumene



Bumm!
Nix da mit deutschem Sonderweg und eucharistischer Sättigung für alle.
Vorläufig wenigstens; denn wie man seit 2013 schon des öfteren gesehen hat, heißt es manchmal so und kommt dann doch wieder anders.
Aber heute wurden jene, denen die Verwässerung des Katholischen zugunsten des Lutherischen nicht schnell genug gehen kann vorerst einmal auf die ganz franziskopontifikale Art zurecht gewiesen:

Man solle nicht ungestüm vorpreschen!
Das nimmt der gestandene Lutheraner naturgemäß nicht einfach so hin und entgegnet:
»…Landesbischof Ulrich sagte dazu laut Redemanuskript, das Reformationsgedenken habe Impulse freigesetzt, "die für uns unumkehrbar sind". Ulrich sprach sich für konkrete weitere Schritte aus. "Wir müssen entschlossen und verantwortungsvoll auf dem Weg zur vollen Gemeinschaft weitergehen, damit die Freude und Hoffnung nach 2017 nicht in Frustration und Enttäuschung umschlägt."….«  Quelle Domradio

Ich entsinne mich an einen Blogbeitrag meinerseits aus dem Jahr 2011, als man seitens der Lutheraner und deren unterstützenden Medien bereits in Frustration und Enttäuschung und womöglich gar in tiefe Depression verfallen war, weil der damalige Pontifex Benedikt XVI.  bereits klar zum Ausdruck gebracht hatte, was möglich ist und was eben nicht möglich ist.
Ich fürchte die Unkenntnis des Gottesvolks und die daraus resultierende aber bereits gängige falsche Meinung, welche nun von Deutschland aus zur allgemein gültigen Regel gemacht werden sollte, ist in diesen wenigen Jahren noch gravierender geworden und hat offenbar sowohl den katholischen Klerus bis hinauf zu einigen (deutschen) Bischöfen und Kardinälen als auch das evangelische Pastorentum hingerissen. Anders läßt sich das abstruse Ansinnen einer deutschen Bischofskonferenz(!) zur sogenannten eucharistischen Handreichung nicht erklären.
Und so kann ich nur mit den Worten von damals wiederholen:

»….Man erweist dem Miteinander zwischen Protestanten und Katholiken keinen guten Dienst, indem man sich ständig am “gemeinsamen Abendmahl” festbeißt und dann auch noch die gravierenden Unterschiede zu verwässern trachtet.
Das (gemeinsame) Abendmahl in der Form, wie es die Protestanten zelebrieren, hindert naturgemäß niemanden, daran teilzunehmen. Man glaubt dort zwar an die Präsenz des Herrn während des "Abendmahls" doch Brot und Wein sind eben bloß Brot und Wein.
Die röm. katholische Eucharistiefeier hingegen kann und darf - abgesehen vom erforderlichen Gnadenstand,-  einzig und alleine jenen vorbehalten bleiben, die auch wirklich aus ganzem Herzen daran glauben, daß Jesu Fleisch und Blut  durch die Wandlung in Form von Brot und Wein  - mysterium fidei- anwesend ist.
So einfach ist die Sache und wenn man das weiß, braucht man auch nicht enttäuscht zu sein.«



Anbetung


Sonntag, 3. Juni 2018

Sommertage



Als ich noch jung war, habe ich den Wechsel der Jahreszeiten nur insofern wahrgenommen, als daß man einfach Wintergarderobe und Sommergarderobe hatte und dazwischen war man entweder zu warm oder zu kalt angezogen.
Irgendwann dann, als ich ungefähr 16 war, fiel mir am Morgen zur Schule auf, daß die Kastanien vor dem Schulhaus ein grünes Dach bildeten und daß die Rosen in den Gärten nicht nur wunderschön blühten sondern auch einen unvergleichlichen Duft verströmten, ebenso wie die Linden, welche gerade jetzt wieder die ganze Stadt mit ihrem charakteristischen Geruch überziehen.


Rosen 1

Es ist nun sehr früh Sommer geworden und jetzt, im fortgeschrittenerem Alter, kommen die Erinnerungen an jene Sommer der Kindheit und Jugend zusammen mit den Düften zurück und ein klein wenig bedaure ich, daß ich nicht schon damals diese schönen Eindrücke angemessen zu würdigen wußte.

Sehe ich mir nun die heutigen jungen Menschen an, die ihre Umwelt meist nur noch durch das kleine Display auf ihren Smartphones wahrnehmen – woran werden sie sich einmal erinnern, welche Düfte und Aromen werden in ihnen Assoziationen an die Jugendzeit hervorrufen?
Sind sie nicht zu bedauern, daß sich ihr Wahrnehmungsfeld mehr und mehr auf die Größe eines 5 Zoll Displays beschränkt?


Untersberg Kornfeld

Manchmal denke ich bei der Generation Selfiestick an kleine Hunde, die das erste mal einen Spiegel sehen und dann hinter den Spiegel gehen, um zu schauen, was dahinter steckt. Im Gegensatz zu den Welpen, machen sich viele Menschen nicht einmal mehr die Mühe, das Smartphone wegzulegen und das gerade fotografierte Objekt einmal direkt zu betrachten. Die fotografierten Rosen landen auf instagram, twitter und facebook aber niemand riecht an der Rose,  betrachtet staunend die Weite eines Getreidefelds oder verfolgt  die imposanten Wolken am Himmel.


Rosen 2


Wasser

Sommertage, sie rufen Erinnerungen wach, und manchmal lege ich den Fotoapparat einfach beiseite, schaue nur mit den Augen in die Berge, den Himmel oder das Wasser; denn die schönsten und bewegendsten Bilder brennen sich in die Seele ein und gemeinsam mit den Erinnerungen werden sie wohl am Ende meiner Tage, wenn alle Fotos verblasst und meine Augen trüb und müde sind, noch einmal ein wehmütiges aber hoffentlich zufriedenes Lächeln in mir hervorrufen.

Wolken über Schloß Goldenstein