Mittwoch, 21. Februar 2018

Wo gesungen wird….




… da laß Dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder.


Wer kennt ihn nicht, diesen uralten Spruch, der doch schon widerlegt ist, seit er das erste mal ausgesprochen wurde.
Böse Menschen haben Lieder.
Blöde Menschen haben Lieder.
Indolente Menschen haben ihre Lieder.
Und gerade all deren Lieder tönen oft am lautesten durch das Land, viel lauter als die schönen Lieder, wobei sich so manch “schönes Lied” auch oft erst im Nachhall als böses Lied entpuppt.

Dieser Tage interessiert sich eine Zeitung namens Falter vor allem für die alten Lieder der alten Burschenschaften, für die man sich jahrzehntelang nicht interessiert hat, weil – ja man glaubt es nicht – “weil es nicht notwendig war, sich vorher dafür zu interessieren.”



Wie bitte?
Es geht also allen Ernstes darum, wo jemand(!) sitzt?
Es geht nicht um den Antisemitismus per se?

Schon entlarvend….


Ich kann verstehen, daß sich gewisse Strömungen, Vorfeldorganisationen und Gremien, die nun jahrzehntelang wie selbstverständlich alimentiert waren, nun verstoßen und von der steuerlich staatlichen Mutterbrust entwöhnt fühlen und diesen Frust nun abarbeiten wollen, indem man die neuen staatlichen Säuglinge wieder wegzudrängen versucht, deren “wunder Punkt” nun einmal nationalsozialistisches Gedankengut ist.
Wäre aber ein  wirklich ernsthaftes Interesse vorhanden, Antisemitismus bei diversen Burschenschaften und anderen studentischen Verbindungen aufzudecken, hätte man  in der Tat fast 40 Jahre Zeit und Muße gehabt, diese geschichtliche Aufarbeitung seriös und gewissenhaft zu betreiben und wäre nun nicht auf die wispernden Lieder des linken Wiener Käseblattes namens Falter angewiesen. 

Ich fürchte, das o.a. Statement ist beileibe keine Einzelmeinung.
Es gibt vermutlich viele, die genauso denken.
Ich habe mit eigenen Ohren gehört, wie in lustigen Runden Judenwitze erzählt worden sind, von sogenannten “guten” Menschen, die von sich behaupten, keine Antisemiten zu sein, aber(!) was Israel aufführe…u.s.w.u.s.f…
Mit Grausen habe ich mich von diesen Sängern abgewandt, deren Liedgut eben doch nur scheinbar wohltönend war.

Ich kann diese offensichtliche Verlogenheit einer Gesellschaft, die den Antisemitismus des politischen Gegners moralinsauer anprangert, aber im selben Atemzug den eigenen und den sogenannten importierten Antisemitismus verharmlost, weil er zur Lukrierung von Wählerstimmen nützlich ist, einfach nicht mehr ertragen.

Ihr seht überall den NAZI und könnt euch dennoch nicht selbst reinwaschen.




Sonntag, 18. Februar 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang




Wieder einmal ein feuchttrüber Sonntag und so manch einer wußte nicht recht was mit sich anzufangen und saß einfach nur so rum.



Tauben 3



Nicht so Bellfrells.
Wir marschierten am Kai entlang in die Altstadt und gönnten uns ein paar märchenhafte Ansichten .


Kurz vor der Karolinenbrücke auf Höhe des Franz Josef Parks blickt man auf die Festung und Stift Nonnberg.


Festungsblick  1



Unter archaisch anmutenden Platanen, die im Gegensatz zu den Platanen entlang des Tibers wie Bonsais aussehen, geht es entlang der Salzach weiter….



Platanen 1


Platane



….und bei der Staatsbrücke sitzen sie nun, diese faulen und gefräßigen Tauben.



Tauben 1



Weiter geht es entlang des Kais, kein Blick nach rechts, Richtung Cafe Bazar oder Cafe Sacher, nein, ein exklusiver Blick zum anderen Salzachufer auf die Kollegienkirche sei uns gegönnt:


Kollegien 1



Kollegien 2


Wir kommen zum Müllner Steg und da ist er, der weltberühmte Postkartenblick der einzigartigen Märchenstadt Salzburg:


Trübe Postkartenansicht 1



Und da wollen wir jetzt auch noch hin,  zur Müllner Kirche und dann über den Mönchsberg wieder zurück nach Hause.


Müllnerkirche



Ein kurzer Abstecher führt uns in das berühmte Bärengässchen, wo die Renovierung des Münzmeisterhauses schon schöne Fortschritte gemacht hat.


Bärengässchen 11


Bärengässchentafel




Münzmeisterhaustafel




Münzmeisterhaus


Aber jetzt endlich in die Müllnerkirche, die Kirche meiner Kindheit, respektive meiner Volksschulzeit.


Kircheneingang




Na, ist das nicht eine prächtige Kanzel?



Kanzel 2




Kanzel 1


Und hier oder auch in den anderen Kirchenbänken saß das kleine Volksschulbellfrell in den Jahren 1968 –1972 so manchen Sonntag.


Kirchengestühl Mülln



Das war wieder einmal unser Salzburger Sonntagsspaziergang.
Schön langsam würden wir uns halt endlich wieder über wärmere Temperaturen und wenigstens einen Hauch von Frühling freuen.…




Zwei Berichte….




….über den wachsenden Antisemitismus sind mir in den letzten 24 Stunden aufgefallen.
Sie erstaunen mich nicht wirklich, weil sie dem entsprechen, was viele schon längst wissen, aber nicht (mehr) zu sagen wagen.

Der erste Bericht war ein Interview mit dem bewundernswerten Marko Feingold im Stern , wo er u.a. folgendes erzählt:


»Stimmt es, dass Sie sich wünschen, Ihren 105. Geburtstag mit Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache zu feiern, also ausgerechnet den Spitzen der rechtskonservativen Regierung?

Ja, weil ich glaube, ich kann auf sie einwirken. Der Strache hat schon halb zugesagt. Die antisemitischeren Politiker habe ich in der SPÖ erlebt. Dieser Renner war fürchterlich, der hat den Leuten versprochen, dass sie nichts zurückgeben müssen. Ich war selbst Funktionär dieser Partei und habe es erlebt. Das schlimmste war Folgendes: Sie haben mich überredet, mit meinem Modegeschäft in einer Parteizeitung zu inserieren, dann wurde intrigiert, und es wurde nicht abgedruckt. Als ich mich beschwerte, hieß es: Saujud, schleich Dich. Bei den Sozialisten! Dabei waren es Juden, die die SPÖ gegründet hatten. Das war in den Fünfzigern, seitdem war ich raus aus der Partei. Selbst der Kreisky, ein Jude, hat sich mit Simon Wiesenthal öffentlich angelegt – das war ein großer Fehler. Ich bin erst vor kurzem wieder Mitglied geworden, Ehrenmitglied.

Was halten Sie vom aktuellen Bundeskanzler?

Ich halte sehr viel von Sebastian Kurz. Ich habe immer den Eindruck gehabt, er will sich nicht bloß sympathisch machen, sondern geht wirklich aus Überzeugung auf Juden zu. Schon als Außenminister hat er uns an den jüdischen Feiertagen eingeladen. Als ich im Parlament eine Rede gehalten habe, war er der erste der mir gratuliert hat….«   weiterlesen



Und der zweite Bericht ist hier auf journalistenwatch zu finden und er macht mich abwechselnd wütend und traurig, weil er die Perfidie unserer politisch korrekten Politik in Europa und deren tragische Konsequenzen bestätigt.


»….„Frankreich ohne Juden wird nicht mehr Frankreich sein“ sagte der ehemalige Premierminister Manuel Valls. Die Bedrohung komme weniger von „rechts“, die Hauptzahl der Angriffe gehe von der muslimischen Bevölkerung aus, wusste er auch zu berichten. Valls sah daraufhin sich massiven Angriffen ausgesetzt. Muslimische Webseiten bezeichneten ihn als „Agenten der jüdischen Lobby“ und „Rassisten“ , selbst aus den Reihen seiner eigenen Partei wurde Kritik laut. Er habe eine jüdische Ehefrau und stehe daher unter Einfluss, so der ehemalige Außenminister Roland Dumas.

In Frankreich über den Zusammenhang von Islam und Antisemitismus zu sprechen ist gefährlich, für einen Politiker ist es beruflicher Selbstmord. Die Regeln der politischen Korrektheit werden von keiner Seite des Parteienspektrums geschweige denn von den Medien überschritten. Der wachsende Anteil an Muslimen ist für Parteien wichtig bei Wahlen.

In Frankreich gibt es mittlerweile 600 sogenannte No-Go-Zonen. Unruhen können jederzeit ausbrechen. In den letzten wurden mehr als 500 Menschen von islamischen Terroristen getötet oder verstümmelt.

Die neu angekommenen Muslime aus afrikanischen Ländern haben regelrechte Slums entstehen lassen, die völlig außerhalb der Kontrolle der Polizei sind.

Antisemitische Bücher und Propagandareden von radikalen islamischen Predigern werden in französischen Buchhandlungen frei angeboten…..«  weiterlesen



Während also viele unserer gewählter Volksvertreter emsigst bemüht sind, den o.e. muslimischen Wähleranteil auf ein für sie profitables Niveau zu heben, vergrößern sich, wie uns die aktuelle Situation in Frankreich eindrucksvoll zeigt, in gleichem Ausmaß dazu Antisemitismus und eine Art muslimische Anarchie, was in diesem Fall soviel heißt, daß man die Gesetze des Staates in welchem man sich aufhält ignoriert und seine eigenen Strukturen und Rechtsauffassungen lebt und zu etablieren beginnt.
Meines Erachtens ist es nichts anderes als staatlich geduldete(!) Staatsverweigerung, die da derzeit in Europa blüht und gedeiht, während man sich von linker Seite immer todesmutiger in einen (Schein)Kampf gegen ein geradezu  lächerlich anmutendes, weil ja eigens selbst als solches definiertes, Häufchen Rechts wirft.

Da lese ich also heute das Interview von Marko Feingold, der mit seinen fast schon 105 Jahren lapidar meint, nie einen Glauben an die Menschheit gehabt zu haben und sehe wie Frankreich schon um einige Stufen weiter ist, als z.B. Österreich.
Und ich kann ihm, dem weisen alten Herren, nur zustimmen:

 
Den Glauben an eine derart verblödete Menschheit zu haben, wäre völlig meschugge.


Dienstag, 13. Februar 2018

Faschingsdienstag 2018



Heute ist der Höhepunkt des närrischen Treibens, der Höhepunkt aller Saufgelage und Orgien.
Alle trinken mit ,wer hat noch nicht wer will noch mal, alle lieben Karneval.


Möwen mit Weinflasche 2


Doch wer meint, morgen würde das aufhören irrt gewaltig.
Das organisierte närrische Treiben und das Narrentum haben längst für eine “Konversion” gesorgt.
Es gibt schon lange keine Hemmschwellen und Grenzen mehr, nirgendwo, und die letzten Rückzugsorte werden freiwillig von denen geöffnet, die eigentlich zum Schutz dieser zu Katakomben gewordenen Refugien beauftragt worden sind.
Die freiwilligen Narren verstehen keinen Spaß und schon gar nicht, wenn einer kommt und ihr Narrentum benennt.
Perversionen sind sakrosankt und gesetzlich verankert und dürfen nicht mehr in Frage gestellt werden.
Das an den Pranger stellen jener, die das Narrentum auch unter Druck noch nicht angenommen haben, ersetzt in dieser dauernärrischen Zeit die echte Toleranz, die Meinungsfreiheit und den Humanismus vergangener Tage.
Fröhliche Urständ einer einst gebildeten Gesellschaft eines Kontinents, die einmal viel Schönes und Gutes hervorgebracht hat.
Das Narrentum zelebriert seine eigenen Riten bereits an jenen Orten, die es bekämpft und man staune, der Feind (das Feindbild) selbst hat ihm die Türen geöffnet.
Morgen geht es weiter, zwar unter anderen Vorzeichen aber es geht weiter und wehe dem, der die ungeliebte Wahrheit kennt oder sie gar ausspricht und verkündet…..

Montag, 12. Februar 2018

Der löchrige alte Eimer

Eine Betrachtung am Rosenmontag



In meiner Kindheit bzw. Jugend in den Siebzigerjahren da waren die Unterhaltungsansprüche an den Fasching und ähnliche Lustbarkeiten noch eher bescheiden, ja sogar harmlos und dennoch erinnere ich mich gerade dieser Tage an ein damals äußerst beliebtes Lied, welches auf keiner Party, in keiner lustigen TV Show und auf keinem Klassenabend zwecks Lukrierung von Einnahmen für diverse schulische Unternehmungen fehlen durfte:
Ein Loch ist im Eimer erstmals in deutsch gesungen vom Medium Terzett, welches auch wiederum in keiner anständigen Fernsehshow, wie z. B. dem “Blauen Bock”  fehlen durfte.
löchriger Eimer
Da besingen Henry und Karl Otto also, wie sie aus einem alten löchrigen Eimer wieder einen funktionierenden Wasserbehälter machen wollen und der Clou der Geschichte: Es kann nicht gelingen, denn das Problem ist der löchrige alte Eimer, den man besser entsorgt hätte, als ihn auf Teufel komm raus mit nicht geeigneten Utensilien aufzupeppen und so landet man nach allen Mühen wieder dort, wo man angefangen hat. beim löchrigen alten Eimer, da capo…open end… u.s.w.u.s.f….bis in alle Ewigkeit.
Das hat uns erheitert, da konnten wir lachen und dachten uns nicht viel dabei.
Heute scheint mir dieses Lied, wenn ich zu den deutschen Nachbarn blicke, wie eine dystopische Prophezeiung und ein Mantra dieser Tage:
Niemand sieht sich im Stande, den alten Kübel, der nur noch Schaden anrichtet,  mit einem kräftigen Fußtritt auf die Müllkippe zu befördern.
Der löchrige Eimer muß Eimer bleiben und die ganze Chose unter Wasser setzen, gell?





Sonntag, 11. Februar 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang



Am Tag der ersten Marienerscheinung der Gottesmutter in Lourdes wollten wir die Gottesmutter doch auch noch besuchen und so machten sich die Bellfrells nachmittag auf den Weg zum Kapuzinerkloster in Salzburg, wo es eine Lourdesgrotte gibt.


Es war heute nachmittag schon trüb und mit ca. 0°C auch recht frisch.


Mozartsteg Blick auf Festung und Dom


Nach dem Mozartsteg ging es über die Imbergstiege und einem kurzen Blick hinein das Johanneskirchlein die Imbergstiege weiter hinauf bis zum Kapuzinerkloster und zur erwähnten Lourdesmadonna.


Imbergkirchlein von unten außen


Weihwasserbecken Johanneskirchlein



Imbergstiege




Kapuziner Lourdes 2



Und weil wir schon einmal heroben waren, gingen wir gleich weiter bis ganz hinauf zum Franziskischlößl und wurden unterwegs auch noch mit einem märchenhaften Blick auf die Festung belohnt.


Festungsblick 1




Franziskischlössl Fassade


Hinunter geht es wie immer leichter als hinauf und in der Getreidegasse gab es dann ein unerwartetes Straßenkonzert mit einer wirklich exzellent spielenden italienischen Jazzcombo.



Äußerst beschwingt marschierten wir dann wieder heim und konnten 10,5 km Tagespensum abhaken.



Heute vor 5 Jahren…



…..setzte ich mich ahnungslos und gemütlich zum Mittagessen hin, es war ein Montag, Rosenmontag, das närrische Treiben trieb  langsam aber sicher auf den Höhepunkt zu und ich drehte die Nachrichten im Radio auf.
Allein, was ich da hörte, konnte, wollte oder mochte ich zunächst nicht glauben:
Die äußerst hektisch wirkende ORF Korrespondentin, Mathilde Schwabeneder aus Rom, berichtete irgendetwas von einem Rücktritt des Papstes!
Rücktritt –Papst BenediktXVI – das mußte ein Faschingsscherz sein, ein schlechter noch dazu.
Ich erinnere mich, daß ich sofort vom Tisch aufgestanden bin, zum PC ging und mir auf sämtlichen Nachrichtenkanälen ein und dieselbe Meldung quasi entgegenschrie:


Papst Benedikt der XVI verkündet seinen Rücktritt!



Es war also tatsächlich wahr, am Tag der ersten Erscheinung der Gottesmutter von Lourdes verkündet der Papst seinen Rücktritt mit Ende des Monats.
Am Welttag der Kranken, welcher von seinem Vorgänger, dem nunmehr Heiligen Johannes Paul II. 1993 eingeführt wurde entschloß sich zum zweiten mal in der Geschichte der Una Sancta, ein Papst zurückzutreten.

Der Februar 2013 war damals in religöser Hinsicht ein permanentes Wechselbad der Gefühle – ich wußte damals schon, daß dieser großartige Papst, Theologe und Kirchenlehrer Benedikt XVI aber auch der feinsinnige, oft so zerbrechlich und scheu  wirkende Mensch Joseph Ratzinger mir unheimlich fehlen würden, egal wer ihm nachfolgte – es würde alles anders werden, und so war, bzw. ist es auch, wie wir mittlerweile wissen.

Ich wußte, so klare theologische Aussagen, ein so rationelles und dennoch tief von Herzen gläubiges Lehramt würde ein Nachfolger wohl nicht fortsetzen können .
Ich ahnte jedoch nicht, was nun 5 Jahre später sein würde.
Die abendlichen Lichter im apostolischen Palast, welche seit Jahrzehnten den Römern und vielen Pilgern ein Zuversicht gebender Anblick geworden waren, weil man wußte, wer dort oben saß, betete oder noch arbeitete, sind erloschen.
Nach Sanctae Martha kann außer den Medien(!) niemand schauen und so gut wie niemand hinein.
Sollte es ein Auserwählter dorthin schaffen, begrüßt ihn angeblich ein Schild an der Tür, welches an Aussagekraft dem Poster eines aufmüpfigen Teenagers entspricht.

Gut, ich will nicht ins lamentieren kommen obwohl es, wenn ich die letzten 5 Jahre Revue passieren, den gelenkten und gut organisierten Mendienhype um das jetzige Pontifikat außen vor lasse, doch einiges zu betrachten und hinterfragen gäbe, das einem Katholiken einige Sorge bereiten sollte. Aber wie Insider und gut informierte Outsider wissen, ist es momentan besser, im Strom mitzuschwimmen; denn nichts ist schlimmer als eine rigide alte Jungfer, die schwätzt und korrupt ist und womöglich weiß, wie man das Credo betet.

Ja, er fehlt mir der zarte, weise Papst, der mit seiner Klugheit den Gläubigen der römisch katholischen Kirche ein immenses Spektrum an Vernunft und Wahrheit vermittelt und so viele Menschen auf dem Petersplatz gelehrt hat.
Nunmehr ist – aus welchen Gründen auch immer-  an vielen Sonntagen der Petersplatz geleert und die Wahrheit ist adaptierbar, ja sogar relativ geworden.

Ich freue mich immer, wenn ich Fotos unseres emeritierten Papstes sehe und erkenne, wie freundlich, wie demütig(!) und von welch innerer Ausgeglichenheit und Liebe seine gealterten Gesichtszüge geworden sind.

Wie hat Paul Badde im Vorwort seines letzten Buches geschrieben:

Ich vermisse ihn, seit das Licht in seinem Zimmer über dem Petersplatz am 28. Februar 2013 erloschen ist.


Dem ist nichts hinzuzufügen.


Benedikt mit Lourdes Madonna

 


letzter Angelus