Mittwoch, 26. Juli 2017

Heute vor einem Jahr…



… geschah etwas, das sämtliche Gutmenschen und Dialogzelebrierer nicht für wahr haben wollten -

»…Sie haben den Pfarrer gezwungen niederzuknien, er hat versucht sich zu wehren, und da… (ihre Worte stocken). Sie haben mich nicht hinauslaufen gesehen. Sie haben das alles selber gefilmt und von der Kanzel eine arabische Predigt gehalten"….

…Die beiden Attentäter, die mit dem Ruf „Allahu Akbar“ zu den Polizisten herausgestürmt waren, starben im Kugelhagel der Beamten.«   Quelle




-und dementsprechend fiel auch deren Reaktion damals aus:

» …Auch nach Ansicht von Premierminister Manuel Valls war das Ziel des Angriffs ein "Krieg der Religionen". "Wenn sie einen Priester angreifen, die katholische Kirche, dann sieht man gut, was das Ziel ist", sagte Valls dem Sender TF1.  "Die Franzosen gegeneinander aufhetzen. Eine Religion angreifen, um einen Krieg der Religionen zu provozieren." Er rief die Franzosen auf, zusammenzustehen. "Unsere Antwort ist die Demokratie."

„Unsere einzige Waffe ist das Gebet“

Auch der Front National mobilisierte unverzüglich seine Sympathisanten auf Twitter. So appellierte Marine Le Pens Nichte Marion Maréchal-Le Pen „Réveillez-vous“ (Wacht auf!), ohne zu sagen, was sie damit genau meint oder bezweckt. Auch der frühere konservative Premierminister François Fillon erklärte: „Die bloße Entrüstung genügt nicht mehr, es braucht Taten und Maßnahmen.“

Zur Versöhnung rief hingegen der Erzbischof von Rouen, Dominique Lebrun, auf. Er hatte den ermordeten Priester persönlich gekannt: „Die einzige Waffe, die wir haben, sind das Gebet und die Brüderlichkeit.“ Er betonte, wie wichtig der Geist des Miteinander für das Zusammenleben der religiösen Konfessionen sei. Auch der Papst verurteilte den Anschlag als „barbarischen Mord“…«   Quelle


Pater Hamel2


Man war also allenthalben sogleich wieder bemüht, die doch so eindeutigen und simplen Motive der islamischen Täter zu relativieren und auch für eigene politische oder religöse Zwecke umzudeuten.
Zu schmerzlich wäre es auch diesmal für Verantwortungsträger gewesen, ihr Scheitern bezüglich der Nichtintegrierbarkeit einer Ideologie des Tötens und Assimilierens in die westliche Kultur zugeben zu müssen. Das stereotype Herunterleiern politisch korrekter Anteilnahms- und Bestürzungsfloskeln begleitete auch den Märtyrertod von Pater Hamel und wird vermutlich auch heute, ein Jahr danach zum Einsatz kommen.

Und wie ist der tatsächliche Stand ein Jahr danach?
Die Gesellschaft ließ sich ganz brav und folgsam, mehrere Anschläge später(!), zwar nicht von den muslimischen Terroristen spalten, ist aber in sich gespaltener und hilfloser denn je.

Pater Hamel hatte während seines Märtyrertods noch “vade retro satanas” gerufen.
Satan, in Gestalt zweier im Namen Allahs mordender wackerer Recken ließ aber nicht von ihm ab und reibt sich auch heute noch die Hände, weil man ihn und seine Stellvertreter aus Naivität, Angst und Bequemlichkeit, die man zuweilen auch Toleranz nennt, weiterhin gewähren läßt.
Statt eines Ende mit Schreckens entschließt sich die Gesellschaft, die sich nicht spalten läßt, lieber einen Schrecken ohne Ende zu tolerieren.
Die dadurch entstehenden, allfälligen Kollateralschäden  werden von den Kollaborateuren unter Vorwand ehrenhafter Motive in Kauf genommen.


Ich frage mich bloß, wie lange das noch gut gehen wird…..




Montag, 24. Juli 2017

Arm und verbeult…




…mit Blick auf die Ränder…



Alle am Rand 1



…öde und leer…,

kein guter Hirte weit und breit.



Ganze Weide




Das könnte dann auch der Wolf im Schafspelz sein.



Schafsrücken




Sonntag, 23. Juli 2017

Hallo, ein Halo!






Da sitzt man an einem diesig sonnigem Mittag in Gedanken am Balkon, schaut nach oben und siehe da:




Sonntag Halo halb



Sonntag Halo mit C



Wenn ich mich todesmutig noch weiter über das Geländer gebeugt hätte, wäre der Halo um die Sonne, der fast wie eine Kontaktlinse aussieht, vielleicht vollständig gewesen, aber ich denke, dieses Naturschauspiel ist auch so schon sehr beeindruckend.



Sonntag




Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 13,24-43.


In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?



Verunreinigtes Getreide 2




Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.


Hoch hinaus der Weizen


Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.




Uhrenengel mit Handhalterung




Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!








Mittwoch, 19. Juli 2017

Es heißt ja….




….nichts sei so uninteressant, wie die Zeitung von gestern.
Aber das gilt m.E.  nicht für ein schönes Abendrot rund um die Salzburger Festung.
Das kann ich meinen Lesern einfach nicht vorenthalten.


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Dienstag, 18. Juli 2017

"Krawall Europa"





Allmählich  kommen die Nachrichten von "Krawallen" am 14. Juli 2017 in Paris auch in den deutschsprachigen Medien an.


Um den Nationalfeiertag herum kommt es in Frankreich - insbesondere in sozialen Brennpunktvierteln größerer Städte - immer wieder zu Ausschreitungen. Im vergangenen Jahr waren 855 Autos in Brand gesetzt worden, die Sicherheitskräfte hatten damals 577 Menschen in Gewahrsam genommen. 2015 waren es sogar 951 angesteckte Fahrzeuge gewesen.
Quelle




Daß man allerdings derartige  bürgerkriegsähnliche Zustände verharmlosend als "Krawall" bezeichnet und eindeutige Migrationsviertel als "Brennpunktviertel" schönredet, ist vermutlich der linken Politik geschuldet, die offensichtlich nach wie vor nicht genug von derlei  "Krawall" und  "Brennpunktviertel" haben kann oder einfach nicht zugeben darf/will, daß sie mit dieser Politik vollkommen gescheitert ist.













Ich verstehe ja nicht sehr viel von dem, was uns der sympathische Pariser im Video erzählt, aber die Bilder selbst sind ja auch schon sehr schön.





Samstag, 15. Juli 2017

Es ist schon erstaunlich…



….was in letzter Zeit so passiert oder nicht passiert.

Da gibt es z.B. den ärgsten linken Terror in Hamburg, der für die ganze Welt auch als solcher klar erkennbar ist, doch die linke Blase selbst hat nichts besseres zu tun, als diese Linksterroristen als “Kriminelle” zu bezeichnen, die mit dem jahrzehntelang gepflegten und politisch geduldetem Linkstum überhaupt nichts zu tun haben.
Das muß man sich wohl von jenen anderen Brüdern im Geiste abgeschaut haben, die ja auch permanent auffällig werden, aber letztendlich nichts mit sich selbst zu tun haben, weil man aus politischer Korrektheit – die Linken haben’s erfunden- vor lauter Toleranz und Anbiederung nicht zu sagen wagt, was Sache/Realität ist. Und wagt es irgendjemand doch, die unaussprechlichen Wahrheiten zu artikulieren, so darf man ihm keineswegs zustimmen, weil man ja sonst in ein ganz böses Fahrwasser gerät.

Es ist also im bisher angeblich liberalsten Jahrhundert der Geschichte Europas ein derart psychischer Druck aufgebaut worden, daß man Tatsachen(!), die von Personen aus dem rechten politischen Spektrum angesprochen werden so lange zu leugnen hat, bis sie von einem Politiker aus dem linken Metier vorgetragen bzw. übernommen werden. So geschehen unlängst, in meinem geliebten Plemplemland, als die von Außenminister Sebastian Kurz verlangte Schließung der Mittelmeerroute von Bundeskanzler Christian Kern sofort als Vollholler bezeichnet worden war, er höchstselbst aber nach relativ kurzer Zeit Ähnliches  in seinen eigenen gewohnten wohlfeilen Worten propagierte, freilich auch bloß als Gedankenpalast, der ohne beherzte und konkrete Sofortmaßnahmen niemals in realiter entstehen wird, da man von  der von Deutschland dominierten EU und in der Flüchtlingsfrage alles bestimmenden Übermutter Angela Merkel so oder so vollkommen ignoriert wird.
Es werden uns ja nicht einmal diese ganz ganz bösen  Grenzkontrollen am Brenner gestattet – und schon habe ich damit ein gar verwerfliches politisch unkorrektes Thema angesprochen. So leicht geht das.

Soweit so schlecht also und damit ich mich auch in Glaubensfragen noch in ein Fettnäpfchen begebe, greife ich hier  ein auf Twitter kursierendes Kuriosum aus dem Vatikan auf:


Vietato lamentarsi


Vietato lamentarsi 2




Wer zum Papst nach Santa Martha vordringen darf, dem ist das Jammern verboten.

Really?

angela-merkel-papst-franziskus


»Der Heilige Vater fordert auf,  “nicht ständig ein Gesicht wie bei einer Beerdigung" zu machen«, 
sei man auch noch so mühselig und beladen oder gekommen, um eventuell Trost zu suchen.


Ich muß sagen, die letzten Tage offenbaren wieder einmal eine gewisse Trostlosigkeit, die einhergeht mit Hirnrissigkeiten und Blödheiten, welche sich ihrerseits recht passabel als Toleranz oder gar Nächstenliebe getarnt haben.

Aber wenn man nur oft genug das allbeherrschende Mantra wiederholt, daß nichts mit sich selbst etwas zu tun hat, dann geht’s…

………oder auch nicht.