Freitag, 17. November 2017

Treffen sich der Papst ….





VdB beim papst

…. und der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen. Sagt der Präsident:
“Franziskus, Sie sind
Repräsentant einer ethisch und humanistisch orientierten Organisation, von Ihnen kann ein Politiker noch viel lernen”. Sagt der Papst: “Sie sind ehemaliger Vorstand einer Ersatzreligion und emeritierter Professor, stimmt’s? Also fangen wir ganz simpel an: Im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes….”

Das ist eine Variante der Papstwitze, die mir jetzt so auf die Schnelle zu dem einfällt, was Professor UHBP da gestern über seinen Papstbesuch in die Pressemikrophone doziert hat.
Irgendwie werde ich aber den Verdacht nicht los, daß der Herr Professor ganz schön zerstreut ist; denn da gibt es doch eine äußerst gängige und auch in Österreich geläufige  Bezeichnung für diese Organisation, welcher der Papst vorsteht und diese Bezeichnung lautet:


Römisch katholische Kirche

Ich meine, ich kann schon verstehen, daß UHBP, der vor seiner Wahl sogar gemeint hat, sich nach seiner Wahl nicht nur professionell die Zähne reinigen zu lassen sondern auch darüber nachzudenken, wieder in die Kirche einzutreten, aber daß dieses spirituelle Nachdenken unseren Bundes-Professor nachhaltig dermaßen entrückte, daß ihm mittlerweile nicht mehr einfällt, wie diese weltweit größte Organisation heißt,  das macht mir nun schon etwas Sorge.
Immerhin soll Professor van der Bellen in absehbarer Zeit eine neue österreichische Regierung angeloben und was tun, wenn er dabei auch die gängigsten Organisationen und deren Vorstände nicht mit richtigem Namen zu benennen weiß? Ist so eine Angelobung dann überhaupt gültig? Na schau - überhauptdas wäre doch eine schöne Eselsbrücke gewesen, klingt es doch so ähnlich wie Oberhaupt  und das ist auch eine offizielle Bezeichnung für den Papst:

Oberhaupt der römisch katholischen Kirche

Jaja, es ist so eine Sache mit der Gretchenfrage an Agnostiker, aber komischerweise haben grüne Agnostiker dieser Tage bei einer anderen Religion keinerlei Wissenslücken und auch keinerlei Bezeichnungsschwierigkeiten, da rieseln die benötigten “Fachausdrücke” Kopftuch, Islamophobie und Religion aus dem professoralen Wissensschatzkästchen heraus wie nix.







So warte ich nun gespannt auf die  Rückkehr des entrückten Professors und darauf ob die kurze Lerneinheit beim obersten Repräsentanten meiner ethisch und humanistisch orientierten Organisation Früchte getragen hat.



Donnerstag, 16. November 2017

Novemberspaziergang



Wie es aussieht wird's heute wohl nichts mehr mit strahlendem Sonnenschein über Salzburg.
Daher bin ich froh, daß ich den gestrigen Tag für einen Spaziergang auf den Mönchsberg nutzen konnte.




Der Weg hinauf präsentiert sich ja immer noch relativ grün.












Zum Bankerlsitzen ist es aber fast schon zu kühl.





Weiter oben sieht man dann, was der letzte Sturm (Herwart) angerichtete hat:





Traurig, traurig!





Der obligatorische Stadtblick:












Schönstes kupferbraunrot -





- kombiniert mit strahlendem Blau:










Am schönsten spaziert es sich natürlich  zu zweit....







Auch die Krähen treten sich heute paarweise gegenüber...,












Salzburger Bürger wußten sich seinerzeit zu wehren:






Wo die Sonne nicht hinkommt, da bleibt es den ganzen Tag frostig.











Es wird Zeit, an Weihnachten zu denken, sagt die Misteldrossel .






Es wird Zeit, wieder nach Hause zu gehen, sagen sich die Bellfrells.








Dienstag, 14. November 2017

Was “Kirche” nicht alles….




….ist, bewirkt und bestärkt, denkt und macht und überhaupt konnte ich heute morgen auf Radio Vatikan und ebendort  via Bischof Manfred Scheuer erfahren:


Neues Wir Gefühl Kirche



»…Das Engagement für Flüchtlinge hat in Österreich das Gemeinschaftsgefühl in der Kirche gestärkt. Das sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer in einem Vortrag vor 200 diözesane Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auf das Projekt „Zukunftsweg" der Kirche in Oberösterreich vorbereiten. Scheuer rief sie dazu auf, „Kirche nicht engstirnig, nicht von Angst besetzt, nicht administrativ fixiert zu denken". Kirche weit zu denken müsse mit einer Suche verbunden sein, betonte der Bischof: „Wir müssen uns fragen: Wozu sind wir gut? Was ist unser Auftrag?" Dabei zeigte sich Scheuer überzeugt, dass die Kirche in Oberösterreich einen guten Weg gehen werde, „weil gute Wurzeln vorhanden sind"….«



Dieses “Kirche”,  von besonders aufgeschlossenen und engagierten Mitwirkenden meist ohne Artikel und auch ohne jeden göttlichen Zusatz, also nicht vielleicht “die heilige katholische Kirche” – zu der wir uns in jeder Heiligen Messe seit Jahrhunderten im Credo  bekennen, hat also nun in Österreich durch das Engagement für Flüchlinge/Migranten endlich jenes ominöse Gemeinschaftsgefühl, dieses “Wir-Gefühl” ( das klingt wie diese haarsträubende Toffife Werbung vergangener Zeiten : “mit Toffife sind wir einfach zusammener” –  der Flüchtling/Migrant ersetzt die Süßware? ) in der Kirche gebracht, also nicht der gemeinsame Glaube an Gott, Jesus Christus und den Hl. Geist, ja nicht einmal der Papst (!)?


“Projekt Zukunftsweg Österreich” - wenn ich mir derlei Botschaften österreichischer Bischöfe und ihrer dazugehörigen Pastoralbeamtinnen auf der Zunge zergehen lasse, dann bekomme ich immer mehr den Eindruck, daß die Una Sancta nun tatsächlich in eine x-beliebige Wohlfahrtsorganisation abgeglitten ist und ganz offiziell zum Betätigungsfeld realitätsverweigernder, helfersyndromischer Gelegenheitssozialarbeiter mutieren soll:

Möglichst nah am Menschen und möglichst weit weg von störender Verkündigung, Gebet und Katechismus. 

Allein – von derlei Projekten und Organisationen gäbe es ausreichend und weitaus professionellere…


Mittwoch, 8. November 2017

Montag, 6. November 2017

Pilz setzt den Hut wieder ab?



Wie jetzt?

Gerade noch konnte sich der Parade Untersuchungsausschußmann nicht erinnern, was 2013 in Alpbach passiert sein soll, aber 2 Tage später und vermutlich etliche Coachings durch einen Anwalt später, will er es aufklären.
Wer aber jetzt denkt, er will aufklären, was er gemacht oder nicht gemacht hat, liegt falsch. In alter Aufklärermanier will Herr Pilz nämlich aufklären, was die anderen gemacht haben; denn anscheinend konnte er sein Erinnerungsvermögen punkto Verschwörung um seine Person so weit rekonstruieren, daß er nun zu folgendem Schluß gekommen ist:


Pilz will sich aufklären

So konnte man das heute auch mit wachsendem Erstaunen im Ö1 Morgenjournal in einem Interview mit Andrea Maiwald erfahren (hier).

Ja, Sapperlott!
Peter Pilz, dem man vielleicht K.O.-Tropfen in massenhaft Alkohol verabreicht hat, um ihn willenlos zu machen, bzw. gefügig genug seine Hände nicht mehr von einer Frau nehmen zu können, obwohl ihm derlei unsittliches Verhalten im Normalzustand  niemals,  niemals,  NIEMALS  passieren würde ?
Also für eine Verschwörungstheorie klingt das schwach.
Da könnte ich mir eher vorstellen, daß man um die vorhandene Schwäche eines Opfers weiß, dessen latentes Fehlverhalten zu nützen sucht und genau darauf einen Lockvogel ansetzt.
Dies setzt aber eben voraus, daß das Opfer aufgrund seiner vorhandenen Schwäche zu einer äußerst hohen Wahrscheinlichkeit auch in die gestellte Falle tappen wird.
Das Ablenkungsmanöver des Herrn Pilz erinnert mich nun doch sehr an die berühmte “Haltet den Dieb –Strategie” – ob das aber auch in so einem Fall funktioniert?

Selbstverständlich gilt aber auch für Herrn Pilz die Unschuldsvermutung.

Sonntag, 5. November 2017

Pilz nimmt den Hut



Da ist er nun also gestern vor laufenden Kameras und mit dem gewohnt leicht beleidigtem Gesichtsausdruck zurückgetreten, der große ehemalige Zampano der Grünen und Gründer seiner eigenen, vor kurzem gegen Kurz und gegen türkis blau gegründeten Namensliste.
Peter Pilz kann sich nicht erinnern, ob er getan hat, was ihm in dem einen, konkreten Fall vorgeworfen wird, er nimmt es aber sehr ernst, was vermutlich soviel heißt, daß es womöglich andere Fälle gegeben haben muß, an die er sich sehr wohl erinnern kann, die aber - aus welchen Gründen auch immer -  nicht oder noch nicht zur Anzeige gebracht worden sind.
Es gibt jetzt verschiedene Reaktionen auf die Sache Pilz. Einerseits jene, die die ganze Geschichte ins Lächerliche abtun und andererseits die, die ein abgekartetes Spiel dahinter sehen – ein bißchen was von beidem wird wohl der Fall sein, doch wenn ich mir ansehe, was die linksgrünen Parteien in ihren Anfängen alles gefordert, praktiziert und gelebt, was sie alles verteufelt, lächerlich gemacht, verdemonstriert und verhöhnt haben, dann fällt mir dazu spontan nur eines ein:
Die (sexuelle) Revolution frißt nun, in  Zeiten genderfeministischer Spröde und  nunmehr leidenschaftlichster, linker Verteufelung von Verbalbelästigungen, ihre eigenen Kinder., wenngleich auch einige dieser Kinder mittlerweile wie seriöse Herren aufzutreten gelernt haben.
Was Pilz und vielen anderen Männern zur Zeit widerfährt, ist nicht nur begründet auf der Tatsache männlichen Fehlverhaltens sondern auch ein Produkt, welches sich im Lauf der letzten Jahre aus ihrer eigenen Gesinnung zum Paradoxon entwickelt hat.
Man darf gespannt sein, wen aus der damaligen 68-iger Bewegung und den daraus resultierenden Gruppierungen es als nächstes treffen wird.

Donnerstag, 2. November 2017

Jetzt trotzt New York dem Terror -



-oder so ähnlich habe ich es in irgendeinem Käseblatt  gelesen.
Nun ja, wenn man meint…. so viele Städte haben in letzter Zeit schon getrotzt und haben die “Jetzt-erst-recht-Trotzburgzugbrücken” – noch weiter geöffnet, allein – was hat’s genützt?
Nichts.
Der Terror, der auch nach New York von Präsident Trump als feige bezeichnet worden ist und 8 Menschenleben gekostet hat, dieser Terror wird weitergehen, weil er eben alles andere als feige ist und vor allem seine Protagonisten sich als Helden sehen und  durch westliches Gerede in Form von hilflosen, wiederholten Mantras zur Eigenberuhigung nicht von ihren Vorhaben abzubringen sind.

Saifullo Saipow

Im Gegenteil – wie man bereits erfahren hat, ist Saifullo Saipow – so der Name des glücklichen Obama Greencard Lotterie Gewinners aus Usbekistan- stolz auf seine Tat und hat bekannt gegeben, daß er so viele Ungläubige wie nur möglich umbringen wollte. Acht Menschenleben wurden diesmal für das “Allahu akhbar” eines gläubigen  Moslems niedergewalzt und 11 Verletzte sind mit ihrem Leben noch einmal davongekommen – obwohl sie ihr restliches Leben darunter werden leiden müssen – ob nun physisch oder psychisch.
Und nun verlangt Präsident Trump die Todesstrafe für den Terroristen, der im Namen Allahs gemordet hat und dessen größte Belohnung es gewesen wäre, bei diesem Anschlag als Märtyrer zu sterben.
Das ist falsch.
Die Todesstrafe per se ist schon falsch.
Die Todesstrafe für einen muslimischen Terroristen ist falsch hoch unendlich.
Lebenslange Haft ohne Aussicht auf irgendeine Bewährung und ohne jegliche Vergünstigungen – das ist die wohlverdiente Strafe, für jemanden, der im Namen seiner Religion soviele Menschen wie nur möglich töten will, um von seinen Glaubensbrüdern als Held und Märtyrer gefeiert zu werden.
Wer das Leben so gering achtet, sollte zum Leben gezwungen werden und mit seinen Verfehlungen sehr sehr lange leben müssen.
Keine Todesstrafe, für niemanden und schon gar nicht  für einen derart skrupellosen, mörderischen Anhänger einer skrupellosen und mörderischen Ideologie.
Take this Mr. President!