Sonntag, 11. November 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang



Heute früh focht die sturmgebeutelte Festung Hohensalzburg ein Gefecht mit dem Nebel aus und es war lange Zeit nicht so klar, wer gewinnen würde.


Festung im Nebel 1



Festung vernebelt 2


Festung im Nebel 2


Aber schlußendlich lichtete sich im Lauf des Vormittags der Nebel über ganz Salzburg und wir bekamen einen wunderbaren Herbstsonntag, der uns zu einem Spaziergang zum Schloß Aigen und noch weiter führte.



SChloßwiese Aigen



Aigner Kirche 1


Bei der Aigner Kirche findet man noch sehr schöne alte Grabmäler


Grabmal 1


Eine schöne unbekannte Dame war das….


DSCN0332-001



Und auch dieses Grabmal ziert eine klassische Schönheit,….


Grabmal 2



….deren schlanke Finger bestens zum Klavierspielen geeignet wären.


Grabmal 3




Grabplatten Aigner Kirche



Auf einem der Nebengebäude des Schloßensembles thront ein interessantes Wappen


Wappen



Wappen groß



Leider weiß ich nicht wessen Wappen das sein könnte, aber jenen Berg, dessen traumhafter Anblick sich uns auf dem Weg nach Elsbethen bei Salzburg  immer wieder bietet, kenne ich, es ist der Watzmann, der aus dem Bayrischen herüberruft…


Watzmann



Von Elsbethen geht es wieder zurück zur Behausung der Bellfrells und wir sind an diesem goldenem Herbstsonntag tatsächlich 8 km gegangen.



Taube


Sonntag, 4. November 2018

Islam ist ….




…. ich weiß nicht was alles.
Vor allem das, was uns gutmenschliche Dhimmies, sowohl katholische und evangelische, gleichermaßen wie ahnungslos verblendete Phantasten der linken und weniger linken Politszene in Europa glauben machen wollen, also: Frieden Barmherzigkeit und Brüderlichkeit, weil wir glauben ja alle an den gleichen Gott und so weiter und so fort.
Zu oft hat man es schon gehört und mit jedem mal ist es unglaubwürdiger geworden, weil sich diese Narrative immer öfter selbst ad absurdum führen.


In den letzten drei Tagen präsentiert sich Islam z.B. in Pakistan so:


Islamisten gegen Asia Bibi Tagesspiegel





Protest wegen Asia Bibi


Hang Asia Bibi


Asia-Bibi Islam Protestler



Hang Asia 3



Grund für diese eindrucksvollen Demonstrationen gelebter muslimischer Barmherzigkeit made in Pakistan, ist eine zierliche katholische Frau und Mutter, die seit 10 Jahren im Kerker gesessen ist, weil sie angeblich gegen den sogenannten Blasphemieparagraphen verstossen habe.



Asia-Bibi-0


Dazu reicht es in Pakistan schon, daß ein Christ etwas besitzt, von dem ein Moslem meint, es stünde ihm zu. Schwupps, wird eine angebliche Blasphemie konstruiert und der Weg zum fremden Eigentum ist frei oder ein unliebsamer Nachbar auf ewige Zeit verschwunden.
Nachdem der OGH in Pakistan nun nach 10 qualvollen Jahren für die Katholikin Asia, dieses absurde Urteil aufgehoben hat, formierten sich sogleich die in den obigen Fotos zu sehenden, netten und barmherzigen Vorzeige-Männer der aufgeklärten pakistanischen Gesellschaft und blockierten tagelang Straßen und das öffentliche Leben, um ihrer gelebten Friedlichkeit, wie sie ihr Koran lehrt, dementsprechend Raum und Gehör zu verschaffen.
Und – man glaubt es nicht- die Regierung knickte ein und läßt eine neuerliche Revision zu.


Der ganze ungerechte und verleumderische Schwachsinn mit dem diese Horden arbeiten, geht in eine weitere Runde.
Asia Bibi und ihre Familie sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ihres Lebens bis ans Ende desselben nicht mehr sicher.

»…Ashiq Masih bat westliche Staaten um Asyl. „Ich bitte die Premierministerin des Vereinigten Königreichs, uns zu helfen und uns, soweit möglich, Freiheit zu gewähren“, sagte er dem britischen Sender BBC in einer Videobotschaft am Samstag. In dem Video habe er auch Kanada und die USA um Hilfe gebeten, hieß es….«

Quelle Tagesspiegel


Wenn ich mir das Martyrium dieser Frau vor Augen halte und gleichzeitig sehe, wie man in Europa die Auswüchse des Islams immer noch  permanent schönredet und beschwichtigt, wie man ungeschaut der Islamisierung Tür und Tor öffnet, weil man meint, den Islam(ismus) schon irgendwie kontrollieren zu können, wenn ich sehe, wie ein katholischer Kardinal quasi von Panik befallen wird, weil die Regierung Österreichs diesen abstrusen Migrations Pakt der UNO nicht unterzeichnet – fürchtet er sich um zu wenig muslimischen Nachschub?- dann hilft ohnehin nur noch Beten .
Von seiten der NGOs, von Seiten sinnlos dahin synodierender Bischöfe oder von der UNO wird sich eine arme Frau, wie Asia Bibi wohl nichts, aber schon rein gar nichts erwarten können. Und das ist mindestens so widerwärtig und abstossend, wie die geifernde, rachsüchtige und zu Meuchelmorden bereite Horde, die man auf den Fotos sehen kann.


Asia Bibi, meine liebe Schwester im Glauben,  ich hoffe es gelingt Dir und Deiner Familie, endlich diesem Martyrium zu entkommen.
Ich bete für Dich.
Mehr kann ich persönlich nicht tun.
Diejenigen, die mehr tun könnten, tun vermutlich nicht einmal das.



Donnerstag, 1. November 2018

Da bin ich wieder


Ich war schon so oft in Rom und doch ist jedes mal wieder anders.


Engel mit Sonne und Kreuz


Dieses Jahr war es besonders anders.
Einerseits zeigte sich ein Effekt der Regierung Salvini – ich sah nicht einen einzigen Schwarzafrikaner mit ausgebreiteten Decken und gefälschten Handtaschen, die  dummen Touristen angedreht werden- und  andererseits offenbarte sich auch, daß die “arme verbeulte Kirche”, deren Hirten den “Geruch der Schafe” annehmen sollen, rund um den Vatikan tatsächlich viel übel riechendes angezogen hat. Der Geruch menschlicher Fäkalien rund um das Zentrum der katholischen Kirche zeigt, daß es eben nicht reicht, Toiletten und Brausen anzubieten, wenn man sich ansonsten nicht weiter um die sozial abgestiegenen Menschen kümmert. Die bereitgestellte Infrastruktur ist nichts anderes als ein Magnet und eine rein oberflächliche Symptombekämpfung.

Ich war an den letzten Tagen der sogenannten Jugendsynode in Rom, ich hätte am Schlußgottesdienst der Synode ohne weiteres in die Basilica San Pietro hineingekonnt, wenn ich gewollt hätte. Ich wollte nicht.
Ich wollte sie nicht  sehen, die Kardinäle und Bischöfe vieler Herren Länder, von denen ich mich bei jedem Einzelnen insgeheim frage, wieviel er von den letzten Skandalen gewußt haben könnte, ob er selbst involviert war und inwieweit so mancher an der Vertuschung all jener Widerwärtigkeiten beteiligt war, die in den letzten Wochen ans Tageslicht gekommen sind, trotz aller geradezu diabolischer Bemühungen, diese unter einem Mantel des Schweigens zu verstecken.

Es war höchst interessant, daß ausgerechnet an diesem letzten Sonntag der Synode, als ein Teil aus dem Abschlußdokument verlesen wurde, sich ein Donnerwetter vom Himmel über dem Petersplatz entlud und man den Eindruck hätte gewinnen können, als ob der Himmel selbst über all diese inszenierten Barmherzigkeiten, die sich da unten versammelt hatten, seinen Groll ausdrücken wollte.

Ja, das Wetter, das war diesmal eine Kategorie für sich.
Ein Sturmtief fegte letzten Montag über Rom und v.a. über Norditalien und die Auswirkungen waren verheerend.
Sie betrafen mich insofern, als daß meine Heimreise per  Bahn sich am Dienstag zu einer scheinbar  nicht enden wollenden Odyssee gestaltete.
Als ich nach 14 Stunden  um 0.44 Uhr am Mittwoch(!) endlich in den Zug von Innsbruck nach Salzburg einsteigen konnte und vorsichtig in ein Abteil des Liegewagens hineinschaute und leise fragte, ob denn hier noch ein Platz wäre, um mich für die letzten 3,5 Stunden der extra langen Pilgerfahrt niederzulassen, traf ich auf zwei Menschen, die mich für diesen Tag quasi versöhnten: Eine Mutter mit ihrem 12-jährigen Sohn, beide schauten mich freundlich an und wir unterhielten uns und es kehrte für die Dauer dieser letzten Etappe beinahe so etwas wie ein innerer Friede ein, nachdem ich aufgrund der vielen Kalamitäten während der Heimreise (Umbuchung auf einen nicht fahrenden Zug, Schienenersatzverkehr u.s.w.) doch schon etwas mit den Nerven zu kämpfen hatte.
Und dann, als es Zeit geworden war, um 03.40  in Salzburg Süd aus dem Zug zu steigen, kramte die Mutter in ihrer Tasche und überreichte mir ein kleines silbriges Schutzengerl mit den Worten “auf jeder Reise nehme ich so etwas mit, falls ich einen lieben Menschen treffe, um es ihm zu schenken".

Was soll ich sagen?
Ich wurde durch die Begegung mit diesen zwei lieben Menschen  reicher beschenkt, als durch den ganzen Aufenthalt in Rom. Am Ende einer Pilgerfahrt zählt nicht, wo Du warst sondern wem Du begegnet bist und die Begegnung mit diesen beiden war dann letzlich doch alle Strapazen wert.


Schatten des Bellfrell auf der Brücke

Wer genau hinschaut,  kann auf dem Foto den Schatten des Bellfrells auf der Brücke sehen.



Dienstag, 23. Oktober 2018

So!



Es ist wieder so weit!
Ab morgen bin ich wieder für sechs Nächte und die dazugehörigen Tage in  Rom!
Diesmal quasi  am letzten Abdruck in diesem Marien/Rosenkranzmonat Oktober, denn ich habe es mir fast schon zur Gewohnheit gemacht, in den beiden Marienmonaten eine Pilgerreise nach Rom zu machen.
Diesmal wird es insofern spannend, weil sich das Sieglinde auch gerade anschickt, eine Reise zu machen. Man wird sehen, ob die Bahnstrecke im Korridor Salzburg- Rosenheim- Innsbruck von Sieglinde stürmisch heimgesucht werden wird und somit für verpaßte Anschlüsse sorgt oder ob alles glatt verläuft und das Bellfrell diesmal gegen 19.00 Uhr zwar erschöpft aber zufrieden am Bahnhof Roma Termini landet. Manchmal wünsche ich mir, wir wären mit dem “beamen” schon etwas weiter.
So verabschiede ich mich nun vorläufig von hier.
Den einen oder anderen tweet wird es sicher geben und wenn ich –so Gott will- wohlbehalten wieder zurück bin, dann gibt es hier  wieder Fotos von Spaziergängen, in Rom.
Ciao! Ci vediamo!

Bellfrell im Vatikan (7) Auf Petrus


Sonntag, 21. Oktober 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang



Die Salzach- Möwen von Salzburg sind wieder da und sie sind naturwissenschaftlich interessiert und kommen daher auch regelmäßig jeden Tag zum Areal der NAWI Salzburg. Dort studieren sie das Verhalten der Bevölkerung , eine praktische Übung für angehende Psychologieabsolventen.

Drei Möwen 2

Wir winken ihnen kurz zu, schauen noch einmal zurück zur Naturwissenschaftlichen Fakultät und machen uns auf, Richtung Leopoldskronerweiher, denn das Wetter in Salzburg ist heute prächtig herbstlich.

Nawi Weinblick Anfang

Über den Krauthügel hinauf ein kurzer Blick zum Seniorenheim Höllerstraße, direkt bestrahlt von höchster Stelle.


Strahl auf Altersheimkirche 2

Und dann sind wir endlich am Leopoldskroner Weiher, welcher heute merkwürdigerweise ziemlich entenlos war.
Archaisch wie immer der Baum, der quasi über den Weiher gewachsen ist und prächtig wie immer das Schloß Leopoldskron.

Baumast im Lepiweiher


Weiherspiegel


Astbaum Lepi Weiher

Schloß Leopoldskron 1

Festung auf Schloß Leopoldskron

Fast, als ob die Festung Hohensalzburg und das Schloß Leopoldskron eine Einheit bildeten…


Festung auf Schloß Leopoldskron 2


Und am Ende sind wir wieder bei der NAWI, die Wolken sind alle weg und auch die drei Möwen haben sich ein anderes Revier zum Studium gesucht.

Nawi Weinblick Ende

Fast 8 km lang war dieser Salzburger Sonntagsspaziergang und nächsten Sonntag spaziere ich, so Gott will in Rom .
Aber das ist dann eine andere Geschichte….


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Goldener Herbst




Schöner und goldener könnten diese Tage nicht mehr sein. Aber seht selbst:


Weißgoldener Herbsthund






Rotgüldene Herbstbäume








Rotgüldene Schwammerl






Gelbgoldene Quitten







Weißgüldenes Gras













Nur der Schwarze tanzt irgendwie aus der  goldenen Reihe.....








Sonntag, 7. Oktober 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang


Das Wetter in Salzburg war heute nachmittag eher bescheiden. Aber immerhin hatte der Regen aufgehört und es war nicht kalt.



Höglblick



Staufenblick


Da schläft noch jemand den Schlaf des Gerechten in recht ansprechendem Ambiente



Galeriehund 1



Galeriehund 2


Galeriehund 3



Türen,Fenster und Geschäfte sind durchwegs geschlossen


Haus Alter Markt 11





Haus Alter Markt 11 2




….die Franziskanerkirche hingegen ist immer offen.



Marienkapellchen Franziskaner





Franziskanerkirche 2


Beim Verlassen der Kirche nicht auf das Weihwasser vergessen.


Weihwasserbecken Franziskanerkirche


Am Salzachkai


Salzachkai 1




Salzachkai 3




Hinauf auf den Mönchsberg


Mönchsteinblick mit rotem Weinlaub


Herbstwaldweg Mönchsberg




Herunter vom Mönchsberg


Einsamer Fußgänger


Auf dem Gelände der Sportunion trainierte heute eine eher merkwürdige Gesellschaft.


Krähen Nußfußball 4



Krähen Nußfußball 3



Krähen Nußfußball


Es wird Herbst in Salzburg und nach dem Rupertitag und vor dem Advent sind doch ein paar Tage, an denen es wenigstens ein bißchen ruhiger ist, aber nur ein bißchen, und wenn man weiß, wo die schönsten ruhigen Plätzchen sind….