Mittwoch, 19. September 2018

Das also war der Prinzessin Kern



JessasMariaundJosef!


Was für eine Aufregung im Märchenland an der schönen blauen Donau!
Die rote Prinzesssin, welche in letzter Zeit mit beleidigtem Gesichtsausdruck, offenem Hemdkragen und eher schrillem Timbre aus dem Off gekeift hat, bescherte ihrem ohnedies stark geschrumpften Hofstaat  gestern eine bittere Überraschung, die sich gewaschen hat, gell?


Kern silly walks


Die rote Kronprinzessin will nach Brüssel heiraten und von nun an dort ihre goldene Kugel schieben.


Einfach so, ohne Vorbereitung, vor zwei Wochen noch in Abrede gestellt, steht der Hofstaat nun vor der bitteren Tatsache, daß man sich eine neue Prinzessin oder wenigstens einen neuen Pizzaboten suchen muß – letzteres scheint seit Einführung des täglichen 12 Stunden – Arbeitstages, 365 Tage das Jahr schier unmöglich. Vielleicht war das ja der Hauptgrund, daß der Pizzabote das Weite gesucht hat?


Kernpizzabote


Das ferne Brüssel hingegen darf aufatmen.
Brüssel bekommt nun eine der fähigsten Spitzenkräfte Österreich frei Haus und in völliger Eigeninitiative geliefert; denn niemand weder aus Brüssel noch aus Österreich hat bestellt, aber die Ware liefert sich selbst aus.
Magisch, wie von Zauberhand, wie  - ja wie im Märchen, von der Prinzessin, die mit ihrer eigenen kleinen Erbse auszog, um sich ein neues bequemeres und stilvolles Bettchen  zu suchen.


Dienstag, 11. September 2018

Die '”jüngsten Entwicklungen” in Österreich ….



…möchte also nun Frau Bachelet, ihres Zeichens frisch angetretene Menschenrechtskommissarin der UNO, überprüfen.



Bachelet von Bloomberg


Die ehemalige Sozialdemokratin aus Chile, ist mit großer Sorge erfüllt, weil ihr anscheinend zu Ohren gekommen ist, daß es mit der Versorgung von Migranten in Österreich nicht so gut funktioniere, wie offenbar in Libyen, Saudi Arabien, Bangladesh, China und all diesen anderen Vorzeigeländern, die sich der vorzüglichen Einhaltung der Menschenrechte nach strenger Vorgabe der UNO rühmen dürfen.
Irgendwie erinnert mich das an eine Situation damals, als ein österreichischer Bundespräsident (er möge ruhen in Frieden) und seine sozialdemokratischen Unterstützer bei der EU eine Überprüfung der Lage in Österreich einforderten. Die Gründe dafür dürften die selben gewesen sein wie heute:
Es wurde den Sozialdemokraten verwehrt, Teil einer österreichischen Regierung zu sein und das ist anscheinend ein Menschenrecht, welches man auf keinen Fall untergraben darf.
Die österreichische Wählerschaft möge dies bitte endlich einmal zur Kenntnis nehmen.
Ob sich Frau Bachelet nach dieser wichtigen Aufgabe vielleicht auch gleich um eine andere Angelegenheit kümmern könnte? Denn wenn sie schon von so weit her einmal in unser Land kommt, um uns zu überprüfen und  zu maßregeln, dann wäre ihr doch auch ein kurzer Blick auf folgende Situation gegönnt, welche bestimmt kein Unikat des österreichischen (Schul)Alltags ist:

Indessen ist am Montag in Graz ein 14-jähriger Schüler wegen versuchter Nötigung vor dem Richter gestanden. Er soll versucht haben, seiner Lehrerin einen Faustschlag zu versetzen. Der Jugendliche zeigte sich nur mäßig einsichtig, war aber mit einer psychologischen Betreuung im Rahmen einer Diversion einverstanden.
Am ersten Schultag musste sich der 14-jährige Tschetschene bei Gericht einfinden. Es hatte damit begonnen, dass er aus der Klasse geschickt worden war. Doch er kam wieder, ging zum Waschbecken und wollte trinken. Die Lehrerin: „Du trinkst jetzt sicher nicht.“ Daraufhin war der Bursch laut einer Zeugin so erbost, dass er mit der Faust zuschlagen wollte. Ein zweiter Lehrer drängte ihn ab. Laut der Lehrerin beschimpfte der Tschetschene junge Lehrerinnen oft als „Hure“ oder „Schlampe“.
Aus "Vier von zehn Schülern Muslime" in der Printausgabe der "Presse"



Ach ja und es empfiehlt sich, daß sich Frau Bachelet, bzw. ihre von ihr beorderten, eventuell weiblichen Überprüfungsbeauftragte bei ihren Forschungen züchtig bekleiden. Sie sollen von den in Österreich so schlecht behandelten Migranten schließlich nicht auch als Huren oder Schlampen bezeichnet werden.
Das könnte nämlich ein schlechtes Licht auf die UNO werfen…

Samstag, 8. September 2018

Heute war Mariä Geburt…



…und bei diesem spätsommerlichen Wetter flogen nicht die Schwalben furt (fort) sondern Bellfrells wallfahrteten nach Maria Plain bei Salzburg.


Alles hat sich noch einmal so richtig herausgeputzt:



Bauernhaus 1


Und dann kommt er,der erste schöne Blick auf die Wallfahrtsbasilika:



Der erste Blick auf Maria Plain


….und der zweite….


Maria Plain mit Apfelbaum 2 Postkartenblick


…..und der dritte….



Maria Plain mit Apfelbaum



Nicht hinsetzen!
Weitergehen!



Bankerl Weg



Ein kurzer Blick zurück auf die Gnadenkapelle



Gnadenkapelle Maria Plain



Der Lindenbaum von Maria Plain



Plainlindenbaum



Ave Maria, gratia plena…


Tu virginum neben Herz Jesu



Tu virginum corona, tu nobis pacem dona!


Tu virginum corona 1


Und nach Gebet und Andacht sitzen Bellfrells unter Weinranken…


Wein 1




Wein 4



……bei einem kühlen Glas Bier im gemütlichen Gasthaus Plainlinde, wo der frische Schweinsbraten schon im Ofen bruzzelt, die Krautwickel frisch gerollt werden und die Köchin uns mitteilt, ….



Stiegl2




Krautwickel




….daß sie den Teig für die Zwetschkenknödel noch machen muß.
So geht das in einem guten Wirtshaus, wo alles frisch gekocht wird und schmeckt!



Zwetschkenknödel




Freitag, 31. August 2018

“Kernige” Besessenheit


Nun, wer jetzt meint, hier würde er ein rein religiöses Thema  vorfinden, nein.
Hier und jetzt geht es um die ganz banale narzisstische Eigenempfindung eines sozialdemokratischen Oppositionspolitikers in Österreich, der das Pech hatte, erstens ein nicht gewählter Kurzzeitszufallkanzler gewesen zu sein und zweitens nach dieser kurzen Zeit eitler Wonne im Kanzleramt nun nicht mehr genügend beachtet zu werden. Es sei denn man rechnet die gelegentlichen Ovationen durch den ORF mit, denn dort darf sich der first Pizzabote Österreichs in regelmäßigen aber eben nicht mehr ganz so kurzen Abständen mittels giftiger Wortspritzen gegen die österreichische Regierung Gehör verschaffen.
Seit gestern wissen wir aber nun schier Unglaubliches und ich frage mich, ob man sich seitens der Sozialdemokratie schon mit einem Exorzisten in Verbindung gesetzt hat; denn nun geht es echt ans Eingemachte:

Kern und die Besessenheit

"….Die FPÖ ist besessen von mir. In FPÖ-Medien wie Wochenblick, Info-Direkt oder Unzensuriert komme ich öfter vor wie Strache. Das sind alles Umgangsformen, die ich irritierend finde. Darauf hinzuweisen werde ich mir nicht verbieten lassen."  Quelle 


Eine drängende Frage stellt sich mir jetzt aber doch noch:
Wendet man den Exorzismus in so einem Fall bei Herrn Kern an oder bei der FPÖ, oder fällt das ganze Sujet ohnehin eher in die Kategorie Voodoo?






Mittwoch, 29. August 2018

Dieser heiße August…



…neigt sich seinem Ende zu und gerade die letzten Tage waren nicht nur wettermäßig ein Wechselbad der Gefühle.
Ich habe ja mit gewissen Kirchenvertretern und ihren laienhaften Jüngern, deren Gehabe an Popstargroupies erinnert und die sofort Gewehr bei Fuß stehen, sobald es jemand nur wagt, ein bißchen an der schönen liberalen Fassade ihres Idols zu kratzen, um zu sehen, was sich wirklich dahinter verbirgt, schon länger mehr oder weniger “abgeschlossen”; dennoch,  was sich in den letzen Wochen aufgetan hat, das hat wohl nicht nur meine Vorstellungskraft bei weitem übertroffen.
Einer der größten Mißbrauchsskandale der katholischen Kirche offenbart mehr und mehr, daß sich nicht nur große Abgründe pädophiler Abartigkeiten über einen großen Zeitraum völlig ungehindert aufbauen konnten sondern daß auch homosexuelle Ge – und Mißbräuche unter Seminaristen gang und gebe waren und sogar bis in den hohen Klerus hinauf gedeckt und praktiziert worden sind, völlig ungeniert und unkommentiert und wie man nun erfahren mußte sogar vom Vatikan, respektive Papst Franzikus höchstselbst barmherzigkeitshalber  - so hoffe ich wohlwollend- übersehen wurden.
Angesprochen auf dies alles erfahren wir von unserem Stellvertreter Gottes auf Erden – nichts. Er spricht hoch über den Wolken mit leicht angesäuertem Timbre und säuselndem Tonfall, daß er sich vielleicht(!) irgendwann einmal zu einem Kommentar über diesen Skandal herablassen werde, vielleicht aber auch nicht und meint, quasi schon süffisant, er überlasse die Interpretation der Vorkommnisse den professionellen Journalisten und Medien.
Und es dauert nicht lange und dieselbigen beginnen, eine Verschwörung erzkonservativer Katholiken zu konstruieren, erzkonservativ – ein Schlagwort, welches sofort die gewünschten pawlowschen Reaktionen hervorruft – und siehe da, der eigentliche unfaßbare und widerliche Skandal beginnt, neben dieser Verschwörungstheorie zu verblassen.
Die Aufdecker von Mitwissern und deren willfährigen Konspiranten werden diskreditiert, lächerlich gemacht ,vielleicht sogar noch kriminalisiert und niemand spricht mehr über Onkel Ted, über Kardinal Wuerl oder andere Bischöfe, die in der katholischen Kirche über Jahrzehnte ein homosexuelles Netzwerk mit den dazugehörigen  Aufstiegschancen aufgebaut haben oder über Kinder mißbrauchende Kleriker.
Alles nebensächlich; denn in Wahrheit will man (!?) nur dem Reformpapst  schaden.
Und nun stelle ich die Frage:
Welcher Reformpapst?
Man nenne mir nur eine einzige Reform, die es bis zur Durchführung und Spürbarkeit für die gesamte katholische Kirche gebracht hat. Eine einzige, von der ein praktizierender Katholik sagen kann, ja, das hat für mich persönlich und meine Geschwister im Herrn positive spürbare Folgen und wird die Menschen zur Kirche rückführen und sie halten.
???
Mir ist jedenfalls nichts bekannt.
Der heiße August geht zu Ende.
Ich hoffe, der September bringt in jeder Beziehung die nötige Abkühlung und ich hoffe auch, daß trotzdem noch genügend Licht in der katholischen Kirche bleibt, um dieses dunkle Kapitel in diesem Pontifikat, welches zunehmend zu einem Schweige und Aussitzenpontifikat wird, auszugleichen.


Mittwoch, 15. August 2018

Am Tag Maria Himmelfahrt…



…. sitze ich vor meinem Computer und frage mich wo der reset button dieser Welt ist.
Einen Tag nach dem schweren Unglück in Genua lese ich von unzähligen Mißbrauchsfällen und deren systematischen Vertuschungen der katholischen Kirche in den  USA , über die Zustände in einer Wiener Moschee und das Terrorattentat in London , bei welchem der aufrechte muslimische Bürgermeister es nicht verabsäumte, einmal mehr zu betonen, daß sich die Londoner ihre Art zu leben nicht nehmen lassen würden – nun, falls er damit meint mit Autos in Menschenansammlungen zu preschen, dann hätte er ja mittlerweile recht-  und ich frage mich, was zum Teufel in diese Welt gefahren ist?
Sub tuum praesidium confugimus – unter Deinen Schutz und Schirm fliehe ich,  o Heilige Gottesmutter; denn von den Verantwortlichen der Welt im Jahr 2018 haben wir nichts, aber schon gar nichts mehr zu erwarten, weder weltlicher noch kirchlicher Seite sehe ich Vernunft oder Wahrheit.
Und dann kommt heute noch das von der staatlichen Transportgesellschaft:
Öbb schwule family card
Maria Himmelfahrt 2018,  schon lange nicht mehr, war ich mir der Hilfsbedürftigkeit der Welt so bewußt, wie dieser Tage.
Die Tragik ist aber, daß uns wahrscheinlich nicht mehr zu helfen ist…



Maria Himmelfahrt








Mittwoch, 8. August 2018

Schweißeskälte mutiert zum Himmel – ein Nachtrag


Aha ! Die Eiseskälte, vor der wir geschützt werden sollten, ist nun korrigiert worden.
Statt gelo nun cielo zu deutsch Himmel statt Kälte und alles ist wieder  bestens….

Da hat jemand offenbar ganz schön geschwitzt, um das wieder hinzubiegen….


Radio Vatikan Korrektur Edith Stein

Ja, Schutz vom Himmel aus kann Europa gerade aus den im vorangegangenem Post genannten Gründen zur Zeit sowieso in jeder Menge gebrauchen….