Donnerstag, 18. Januar 2018

Obacht! Beobachtung!



Seit gestern fühle ich mich irgendwie anders.
Vor kurzem kam es mir ja noch merkelwürdig vor, als ich bei einem Spaziergang plötzlich Blicke auf mir wahrnahm, die von weiter weg kamen und mir aus sicherem Abstand stumm folgten.


Reiher 2



Ein komischer Vogel, dachte ich mir, was beobachtet der da, was könnte es bei uns zu sehen geben?

Seit gestern ist alles anders.
Seit gestern weiß ich, das war kein Zufall.
Diese graue, merkelwürdige Gestalt hatte bereits damals ihren speziellen Auftrag und nun ist es sogar offiziell:


"Wir werden die Regierung an ihren Taten messen", erklärte Merkel. Die deutsche werde die österreichische Regierung "stärker beobachten, als es sonst üblich ist".


Potzblitz!
Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen!
Das hat System mit dieser Beobachtung!
Und es soll also jetzt noch stärker beobachtet werden, genau so hat es die derzeitige deutsche Geschäftsführerin  mit dem giftgrünen Blazer dem jungen österreichischen Kanzler erläutert.


Merkel Kurz 3


Deutschland schickte also schon seit jeher Beobachter zu uns aber jetzt, soll  das Observierungspersonal noch verstärkt werden?

Ich sehe schon, wie es auf meinem nächsten Spaziergang aussehen wird:

Heerscharen eigens geschulter Observanten, die von der ehemals im Osten bestens ausgebildeten Chefobservatorin auf Schritt und Tritt  den Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung oder anderen Staatsfeinden Deutschlands hinterherwatscheln und umgehend nach Berlin berichten.



Gänse 1


Nur gut, daß wir Österreicher uns nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, gell?


Mittwoch, 17. Januar 2018

Hl. Gregorius, bitte für uns!



Ich nehme mir zunehmends immer länger Zeit, bevor ich mir eine Meinung – wohlgemerkt Meinung und nicht Urteil(!) – zu konkreten Anlässen und Vorkommnissen bilde. 
Es kann zwar sein, daß ich auf Twitter schnell mal etwas rauslasse, aber eine abschließende Meinung dauert dann doch immer etwas länger.
So auch bei dieser vor einigen Tagen bekannt gewordenen, wahrhaft unseligen Angelegenheit um die Verleihung des Gregoriusordens an die niederländische Politikerin und Abtreibungsaktivistin Liliane Ploumen, von der man  ein Video sehen konnte, auf dem sie stolz und ausgesprochen süffisant einen ihrer Orden präsentiert, der ihr als Mitglied einer niederländischen Delegation vom Vatikan verliehen worden ist: Der Gregoriusorden

Es ist also wieder geschehen.
Nachdem Renate Brauner,  Wiener SPÖ Politikerin und ebenfalls aufrechte Abtreibungsbefürworterin bereits 2008 vom Wiener Kardinal Schönborn den selben Orden überreicht bekam , wundert mich eigentlich ohnehin nicht mehr viel. Höchstens, daß die bekannte Linksaktivistin und Massenabtreiberin Emma Bonino für unseren Heiligen Vater “zu den ganz Großen des heutigen Italiens gehört” und auf Betreiben der italienischen Caritas sogar zu einem Auftritt in einer Pfarrei eingeladen worden ist, wohingegen daraufhin protestierende Katholiken von der Veranstaltung ausgeschlossen und angeblich von der Polizei abgeführt worden sind.

Heute morgen habe ich einen Bericht auf dem von mir eigentlich sehr geschätzten Portal CNA Deutsch gefunden, der mir aber gelinde gesagt schon das Frühstück ein wenig versaut hat. Meint man dort doch tatsächlich, daß so mancher “brave Katholik” aufgrund des Vorgefallenen lediglich in voreilige falsche Hysterie verfallen sei, und legt das Augenmerk auf einen ganz anderen Aspekt:

»…Der Fall zeigt plastisch: Im Fall solcher Skandale pauschal die Sozialen Medien dafür zu verurteilen, greift viel zu kurz. Es kommt darauf an, wie man als Christ mit einem Skandalon umgeht, und was konkret gesagt wird. Das gilt nicht nur für den Fall von Frau Ploumen, sondern alle Ärgernisse, die zum Leben der Kirche gehören können, wie auch zum Leben als Christ in diesen bewegten Zeiten.
Wie auch immer: Die nicht nur christlichen Twitter- und Facebook-Erregungskurven schnellten weiter nach oben, bissige Kommentare und hitzigen Spekulationen wechselten einander noch heftiger ab, als der Fall dann weiter eskalierte…« 

Quelle


Wie jetzt?
Haltet den Dieb?
Der Überbringer der schlechten Botschaft….?

Nein, so einfach kann man es sich wohl nicht machen, bei aller christlichen Nächstenliebe!
Es war nicht das erste mal und es wird auch vermutlich nicht das letzte mal gewesen sein, daß hier im Vatikan jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht hat; denn dieses fadenscheinige Entschuldigungsargument mit dem üblichen Ordensaustausch trifft ja beispielsweise auf die damalige Verleihung an Renate Brauner keineswegs zu und auch der niederländischen Delegation kann man einen gewissen Provokationswillen unterstellen, wenn sie mit Frau Ploumen im Vatikan auftritt und dort wider besseren Wissens und v.a. Gewissens dieses Ordenvergaberitual zuläßt, damit sich die vatikanisch geadelte Aktivistin später öffentlich darüber amüsieren kann.

Nein, ich sehe in meinem jetzigen Entsetzen über einen derartigen gravierenden Fehler in den zuständigen Gremien vatikanischer Büros keineswegs ungerechtfertigt nach oben schnellende Erregung.
Ich bin zutiefst betrübt, wie indolent, wie uneinsichtig und wie abgrundtief mißbräuchlich und schlampig nun schon zum mir bekannt zweiten mal  gearbeitet worden ist.
Und wenn auch der jetzt zuständige niederländische Kardinal bekannt gibt, nichts gewußt zu haben , so war es doch im Jahr 2008 der Wiener Kardinal höchstpersönlich, der den Orden sehr zum Gaudium der linken Postille Standard überreicht hatte und auch das bleibt mir bis heute vollkommen unverständlich.



Sonntag, 14. Januar 2018

Von Wörtern und Omas



Es gibt ein neues Wort, welches man nicht mehr verwenden sollte, um nicht sofort in eine Ecke gestellt zu werden.
Bisher ist das nicht notwendig gewesen, aber seit wir in Österreich eine derart böse türkisblaue Regierung haben und sich die restliche gute und brave linke Welt  zuTode fürchtet, daß sie von uns Österreichern annektiert und unterdrückt werden könnte, sollte man bestimmte Wörter, egal in welchem Zusammenhang auf keinen Fall mehr verwenden.

Das letzte Wort, welches von einem tapferen Investigativ- Journalisten treffsicher sofort als solches geoutet worden ist, lautet konzentriert”.

Hätte der böse Mann der blauen Regierungsfraktion “zentriert” gesagt, wäre es für den wackeren Medienmann schon etwas schwerer gewesen, hätte man in besagtem Zusammenhang gar “gesammelt” gesagt, frage nicht…

Wie dem auch sei, die gestrige von roten Gewerkschaften, Hochschülerschaft und diversen linken Vorfeldorganisationen organisierte Demonstration gegen die böseste Regierung aller Zeiten ist in Wien offensichtlich, dank eines enormen Polizeiaufwandes, friedlich über die Bühne gegangen und sämtliche Omas gegen Rechts und ihre geistigen Enkerl,


Omas gegen rechts 13.1.2018


…die ihrerseits wohl nicht im Traum daran denken, jemals Omas zu werden, weil ihr Bauch ja ihnen gehört, oder so ähnlich, waren sich mit einer eigens aufgetriebenen Cousine von Herbert Kickel einig:


Heast Kickl wüst an Wickl 14.1. 2018 2


Da ist er jetzt also wieder, der vielzitierte und gerne strapazierte “kleine Mann” .
Und da drängt sich mir jetzt eine brisante Frage auf:
Ich erinnere mich noch an jenes Video im Präsidentschaftswahlkampf, wo uns eine liebe, hochbetagte Dame eindringlichst und werbewirksam in allen Medien vor den Gefahren eines blauen Bundespräsidenten gewarnt hatte.

Muß ich mir nun Sorgen um die rührige Frau Gertrude machen?
Warum schweigt sie jetzt, wo sich in Österreich eine viel gefährlichere Regierung breit gemacht hat, als uns ein Norbert Hofer je gefährlich hätte werden können?
Frau Gertrude, wir bräuchten wieder so dringend  Ihre wohl gesetzten Worte und deren Eindringlichkeit, um uns zu besinnen!
Lieber ORF, bitte konzentriert euch, sucht Frau Gertrude, filmt ein Statement und alles wird wieder gut und schön. Nur jemand wie Frau Gertrude kann uns jetzt noch retten, gell?


Dienstag, 9. Januar 2018

Entweihnachtet



Jaja, die eingefleischten Christbaum-bis-Maria-Lichtmeß-Stehenlasser müssen nun stark sein:
Wir haben unseren Christbaum gestern geknutet und auch die Wohnung vom adventlich/weihnachtlichen Tand befreit.

Wo es vorgestern abend noch so aussah…



20180106_201602 Smart

…sieht es heute so aus:



Freier Blick aufs Kreuz

Die zwei Engelchen bleiben das ganze Jahr über und halten quasi Wache aber nun ist der Blick wieder auf das Kreuz gerichtet; denn bei all der Freude über die Geburt Jesu Christi wissen wir 2000 Jahre später schon, was noch bevorsteht, und was dieses göttliche Kind für Viele (pro multis) vollbracht hat.





Video auf You Tube





Sonntag, 7. Januar 2018

Salzburger Sonntagsspaziergang



Heute morgen war der Himmel noch  klar und es gelang mir, eine besondere Konstellation am Himmel zu sehen und ohne Stativ(!) auch einigermaßen brauchbar zu fotografieren:

Jupiter und Mars 1

Nach meinem Wissensstand sind das Jupiter und Mars, die sich heute morgen sehr nahe gekommen sind.

Jupiter und Mars 3


Im Laufe des Tages wurde es aber trüber, was uns Bellfrells jedoch keineswegs vom Sonntagsspaziergang abhalten konnte.

Zuerst ging es vorbei, an Heerscharen von wie immer dumm quakenden Gänsen…


Gänse 1

Gänse 2

….sodann trafen wir in Leopoldskron schnell Gleichgesinnte,….

Möwen

….bewunderten weihnachtliche Mistelzweige ….

Mistelbäume



….sowie die ersten Palmkätzchen.

Palmkätzchen Wasser Refelexion


Palmkätzchen


Vom Weiher weg am größten Freibad Salzburgs vorbei,
  springt uns ein Riesenplakat der Freizeitanlage quasi entgegen und macht mich sehr nachdenklich.
In den 70-iger und 80-iger Jahren des letzten Jahrtausends konnten Mädchen und Frauen ungeniert und unbelästigt in diesem Freibad schwimmen und sich sonnen.
Offensichtlich hat es seither eine gesellschaftlich bedingte Regression gegeben ...

Lepiplakat

Und dann entdecke ich etwas Erfreuliches: Eine wirklich liebevoll gelungene Renovierung eines alten Hauses direkt gegenüber dem Freibad:


Renovierhaus

Die Person rechts im Bild ist übrigens nicht Teil des architektonischen Ensembles
sondern war lediglich ebenso neugierig, wie wir.

Kruzifix im Renovierhaus


Renovierhaus 2

Gott sieht alles


IHS



Drei Embleme


Vielen Dank an den Bauherrn, für so eine schöne Revitalisierung eines alten Hauses!

Renovierhaus Signet


Die drei Magier…



…aus dem Morgenland sind wieder gegangen.
Sie haben laut biblischen Überlieferungen erkannt, daß Jesus Christus ein wahrer König, ein göttliches Kind sei und  zogen – ohne König Herodes zu berichten- wieder heim in ihr eigenes Land.
In ihr eigenes Land, das Morgenland.

Und was taten sie dort?
Business as usual oder änderten sie etwas in ihrem Leben?
Hat man im zauberhaftenMorgenland Jesus Christus daraufhin  einen guten Mann sein und in Vergessenheit geraten lassen?
Wie sonst könnte es möglich sein, daß sich ausgerechnet 600 Jahre später die Religion eines grausamen Kriegsherren etablierte, der in seinen Taten und Worten derart diametral zum Wirken und zur Lehre Jesu Christi stand – daran ändert auch die Tatsache, daß Jesus zwar als Prophet aber eben nicht als Sohn Gottes anerkannt wird, nicht das geringste.
Haben diese drei Magier überhaupt irgendeine Lehre aus dem Gesehenen gezogen?
Waren sie am weiteren Lebenslauf des göttlichen Kindes in irgendeiner Weise interessiert oder war es quasi ein “einmaliger Ausrutscher” oder reine Neugier, die diese drei Männer zur Suche nach und Anbetung des neugeborenen Königs veranlasste?

Ich meine, alleine, daß man sich diese Fragen stellen kann, beantwortet schon sehr viel und sehe ich mir die akute Situation ”christlicher Überbleibsel” und deren jahrhundertelanges Martyrium in den nicht näher beschriebenen Ländern der Magier an, fällt mir heute etwas auf:
Heerscharen nicht christlicher Menschen haben sich aufgrund der (wieder einmal) kriegerischen Auseinandersetzungen unterschiedlicher muslimischer Glaubensauslegungen auf den Weg gemacht, um in Europa Asyl zu suchen und größtenteils auch gewährt zu bekommen. Viele von ihnen waren bei ihrem Aufbruch reich genug oder wußten zumindest, wie sie genügend Geld aufbringen können, um sich von professionellen Schlepperbanden zu uns bringen zu lassen und die Benefizien unserer aufgeklärten und christlich orientierten Gesellschaft in Anspruch zu nehmen. Die Hilfsbereitschaft in Europa ist nun absehbar enden wollend, wenn nicht gar enden müssend; denn auch die sozialen Ressourcen eines reichen Kontinents erschöpfen sich, sobald die Anzahl derer, die nichts für das Sozialsystem beitragen, ungleich größer wird als jene, deren unfreiwillige Beiträge zusätzlich zu freiwilligen Spenden ins Uferlose steigen.
Noch ein interessantes Detail:
Während sich also die nichtchristlichen Flüchtlinge weiterhin erfolgreich weigern, in ihr Morgenland zurückzukehren und es gemeinsam mit ihren dort gebliebenen Verwandten wieder aufzubauen, kehren die wenigen Christen, die meist nur binnenflüchtig waren, wieder in ihre Heimatstädte zurück und beginnen mit dem Wiederaufbau .


»…Die Präsenz der Christen in dieser Region sei nicht nur historisch, sondern auch politisch und kulturell von entscheidend
er Bedeutung. Die Christen bildeten ein Brücke zwischen den verschiedenen muslimischen Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen. Sie leisteten auch einen wichtigen Beitrag zum Bildungssystem und würden von allen gemäßigten Muslimen respektiert. Die Christen im Westen rief P. Halemba zur Solidarität in Form von Spenden und Gebet auf…«
Quelle