Dienstag, 27. September 2016

In den Salzburger Nachrichten….

 

 

…..  prangte heute dieses Bild auf der Titelseite -

 

Bruckmoser Artikel Wieviel Religion

Artikel via pressreader lesen

- und man läßt uns gleich wissen, daß uns die politische Wiederkehr der Religion in ihren gewalttätigen Formen zu einer neuen Auseinandersetzung mit der Frage zwänge, wieviel Gott dem Menschen guttut.

 

Politische Wiederkehr?
Der Religion?
In ihren gewalttätigen Formen?

 

Meines Wissens ist es derzeit eine einzige Religion (die aber laut gängiger Meinung mit sich selbst meist ohnehin nichts zu tun hat), deren Bestrebungen ungebrochen seit ihrer Formierung sowohl politischer als auch gewalttätiger Natur sind und die sich auf der ganzen Welt laufend in gewalttätiger Form einbringt, sowohl gegenüber Anders- und Ungläubigen als auch gegenüber ihren eigenen Anhängern.

Wieviel Gott tut dem Menschen gut? Die Frage läßt sich mit den 10 Geboten und der Bergpredigt beantworten.

Heutige Aufrufe zu einem heiligen Krieg und die Ermordung Ungläubiger sind dann wohl die Antwort auf die Frage, wieviel Teufelei braucht es noch?

 


Sonntag, 25. September 2016

Salzburger Sonntagsspaziergang

 

 

Heute war in Salzburg nicht nur letzter Tag des Rupertikirtags sondern auch Tag des Denkmals und da durfte man u.v.a. auch ein schönes, renoviertes Altstadthaus in der Goldgasse besichtigen.
Nicht, daß wir uns dort jemals eine Wohnung leisten könnten, aber interessant war es, wie so ein denkmalgeschütztes und verwinkeltes Altstadthaus saniert und für moderne Wohnansprüche adaptiert werden kann.
Und so besuchte ich heute  -

 

 

Baumeisterhaus 1Baumeisterhaus 2Baumeisterhaus 3

das sogenannte Schönsleben- oder Baumeisterhaus in der Goldgasse 12.

 

Die Müllentsorgung ist gesichert.

 

DSCN1380

 

Wer will kann die enge Treppe hochsteigen aber es gibt auch einen Lift bis hinauf in den letzten Stock.

 

DSCN1388

 

 

 

Das Fenster zum Hof – Die Salzburger Variante.

 

Fenster zum HofNoch ein Fenster zum Hof

 

 

Also dann rein in die gute Stube, sagt der Franziskaner.Franziskaner

 

 

Bevor einem hier die Decke auf den Kopf fällt -

 

Holzdecke

 

-schaut man halt schnell zum Nachbarhaus rüber.

 

Blick zum Nachbarhaus

 

Haus mit frohem Sinn

 

 

Weiter gehts zur Wohnung im obersten Stock.
Diese ist zweigeschoßig und durch eine Innentreppe mit Glaspodest verbunden.
Da blickt man nach unten -

 

Von oben

 

-und hier blickt man nach oben.

 

Von unten

 

 

Aber am allerschönsten ist der Blick von der Dachterrasse – wirklich unbezahlbar!

 

Blick von der DachterrasseBlick von Dachterrase 2Flugzeug über Kreuz

 

Den Heimweg über den Domplatz versüßte ich mir heute mit einer riesigen Kirtagsschaumrolle, an der ich die ganze Festspielhausstiege übers Bürgermeisterloch bis hinunter zur Brunnhausgasse zu arbeiten hatte.
Man glaubt es nicht, wie schaumgerollt und eingeschäumt man anschließend aussieht und nein, davon gibt es kein Bild!

 


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Wir sind vielleicht….

 

 

…keine Bananenrepublik aber wenn ich mir diese Schlagzeile in der Die Presse ansehe, -

 

Kerns Soloauftritt 

 

- dann kommt mir der Verdacht, daß wir einen semiprofessionellen Eintänzer zum Kanzler unserer Operettenrepublik haben:

 

»Ein Eintänzer war in der Zwischenkriegszeit ein Angestellter von Tanzschulen, der bei Tanzveranstaltungen weibliche Gäste zum Tanz aufzufordern hatte. Der Beruf kam nach dem Ende des Ersten Weltkriegs auf. Seine damalige Popularität hängt mit dem endgültigen Machtverlust der Aristokratie zusammen (vgl. Standesgrenzen). In Österreich bezeichnet man heutzutage mit „Eintänzer“ (meist in der Mehrzahl gebraucht) jugendliche Tanzschulbesucher, die als Mitglieder einer Tanzformation die zahlreichen Ballveranstaltungen in der Faschingszeit eröffnen……Da sie sich ausgezeichnet zu benehmen wussten und elegante Kleidung tragen konnten, waren sie bei den Lokalbetreibern wie bei den Damen geschätzt…….« Quelle Wikipedia

 

Jaja…. tanzen und inszenieren, das können wir Österreicher  seit jeher…..
Mit “G’lernt ist g’lernt” geht  Kern an die Sache man an den Kern der Sache und mit “G’schamster Diener” fordert man die Dame Angela zum Tanz auf, egal ob auf Kongressen oder Kipfelgipfeln….

 

 

 

 


Samstag, 24. September 2016

Lieber Gutmensch!

 

 

Du hast Dir also ein Herz gefaßt und drei männlichen Asylwerbern, die Du voriges Jahr zu Deinem ganz persönlichen Sozialprojekt auserwählt hast, selbstlos in einem Mehrfamilienhaus eine 55 qm große Zweizimmerwohnung, weit weg von Deinem eigenen großen Haus zur Verfügung gestellt.
Ich kann nur spekulieren warum; denn unsere Landesrätin hat gerade festgestellt, daß wir viel zu wenig Flüchtlinge für viel zu viele und lange im voraus zu bezahlende Asylunterkünfte haben.
Aber gut, dann bezahlen wir also diese private Unterbringung im Rahmen Deines ehrgeizigen Sozialprojektes auch noch.
Dennoch komme ich nicht umhin, Dich zu fragen, was Dich wirklich bewegt.
Vielleicht sind die drei ja zu oft bei Dir selbst, in Deinem großen Haus aufgetaucht und wollten unterhalten werden?
Also eher so entertainment mäßig; denn mit Deinem privaten Deutschunterricht und allfälligen Unterweisungen punkto gesellschaftlicher Gepflogenheiten hat es ja wohl bisher noch nicht so ganz geklappt – keiner Deiner drei Schützlinge spricht einen einzigen verständlichen, deutschen Satz, nicht einer hat einen Deutschkurs an der Volkshochschule belegt und so wie es aussieht, wird sich das in absehbarer Zeit auch nicht ändern.
Seit den sieben Wochen, in denen die drei jungen Männer nun in dem Haus weitweg von Dir wohnen, hat man Dich bloß 4 mal hier gesehen und da hast Du Dich von Deinen Dreien lediglich anfüttern und für Deine von der Caritas finanziell unterstützte Großzügigkeit bewundern lassen.
Anmerkungen von Hausbewohnern, daß die kräftigen jungen Männer jeden Tag bis mindestens 13.00 Uhr schlafen, sogar wenn Handwerker in diese Wohnung kommen, weil etwas zu Bruch gegangen ist, tust Du einfach mit Eingewöhnungsschwierigkeiten ab.
Gut, sie waren ja auch erst ein Jahr im Flüchtlingsheim und dort hat man es wohl verabsäumt, zu erklären, daß man bei uns das Tagewerk etwas früher als am Nachmittag beginnt. Des nächtens hingegen sind die Drei munter unterwegs und kommen erst in den frühen Morgenstunden zurück.
Insofern verstehe ich, daß sie weder die Kraft noch Lust haben, untertags ein Deutschbuch in die Hand zu nehmen oder für irgendetwas Sinnvolles zu begeistern sind.
Daran krankt Dein persönliches Sozialprojekt vermutlich.
Ich fürchte, wenn Du Deine Bemühungen für Deine drei, bei uns abgelegten Schützlinge, nicht drastisch erhöhst, dann wird da nichts mehr daraus, es sei denn, Du wolltest sie ohnehin nur elegant loswerden und sie auf lange Sicht gesehen in die österreichische Mindestsicherung integrieren.

Lieber Gutmensch, wenn ich Dir so zuhöre, werde ich das Gefühl nicht los, daß es bei Deinem Sozialprojekt mehr um Dich als um Deine Schützlinge geht.

 

Mit lieben Grüßen

MöwenSelfie 2014-09-16 380 (929x699)


Freitag, 23. September 2016

Mein persönlicher Pater Pio

 

 

Seit einem Jahr trage ich in meiner Brieftasche dieses Bildchen des Hl. Pater Pio.

 

Pater Pio Bildchen 

Eine indische Nonne, die ich bis dahin nicht kannte, schenkte mir dieses Bild, welches sie auf ihrem eigenen Rosenkranz angeheftet hatte während einer Generalaudienz auf der Piazza San Pietro.
Wir haben uns vorher und seither nie mehr gesehen, aber wir schreiben uns nun beinahe täglich e-mails und wir beten  füreinander.

Wenn ich über diese unsere Begegnung heute, am Gedenktag des Hl. Pater Pio so nachdenke, dann glaube ich, daß der Hl. Pater Pio mich dieser lieben Nonne anvertraut hat und umgekehrt.

 


Donnerstag, 22. September 2016

Bitte recht freundlich!

 

 

 

Es hat nichts genützt.
Wollte sich der schwarze Geselle auch vorerst hinter dem bereits sehr spärlichen Herbstlaub verstecken -

 

 

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--ich rückte ihm dennoch mit meinem Zoom auf die schwarz glänzenden Federn:

 

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Der Herbst 2016 hat in Salzburg heute mit strahlend blauem Himmel,  kühlem Wind und mit Höchsttemperaturen von18°-20°C begonnen.
Da kann man wirklich nicht meckern – äh krächzen.

 


Mittwoch, 21. September 2016

Europa, quo vadis?




Während also der deutsche Minister Thomas de Maizière lamentiert, daß man in Deutschland (ich vermute jedenfalls, daß er lediglich für Deutschland spricht) “die Bedeutung von Religion unterschätzt habe”, kommt tags darauf die kuriose Meldung, daß man in Luxemburg den Religionsunterricht an Schulen abgeschafft hat, damit die Trennung von Staat und Kirche vorangetrieben werde. Welch eine Diskrepanz tut sich denn hier unter dem Deckmantel der Säkularisierung auf?
Denn sind wir ehrlich, so ist es doch lediglich eine einzige Religion, welche permanent Probleme mit der Trennung von Staat und Kirche hat und es ist auch nur eine einzige Religion, welche in Europa und auch im Rest der Welt gefährlich unangenehm auffällt, wenn es um Radikalisierung und gesellschaftspolitische Probleme und Standards geht.
Werteunterricht soll es also in Luxemburg hinkünftig geben:
»…„Er ist in allen öffentlichen Schulen und in den staatlich anerkannten Privatschulen verpflichtend“, erklärt Myriam Bamberg vom luxemburgischen Bildungsministerium der „Saarbrücker Zeitung“. „Private Schulen dürfen einen Religionsunterricht als Wahlfach anbieten. Dieser kann aber nur zusätzlich und nicht als Ersatz für den Werteunterricht angeboten werden“, fügte sie hinzu.
Mehrere Lernfelder sollen das Fach strukturieren: Ich, Mensch, Natur und Technik, Ich und die anderen, Kultur und Kommunikation, Lebensform und Welt und Gesellschaft. Dabei geht es um Weltreligionen, Kulturen, Sex, Gewalt, Liebe und die Arbeitswelt. Über ein Internetportal haben die Lehrer, die zuvor an einer entsprechenden Weiterbildung teilgenommen haben, Zugriff auf Materialien….« Quelle
 
Ich habe nichts gegen einen “Werteunterricht”  aber dieses universelle Blablaunterrichtsfach ist nicht im geringsten ein Ersatz für christlichen(!) Religionsunterricht, wo man Werte vermittelt bekommt, die immerhin zum Aufbau eines funktionierenden Kontinents Europas beigetragen haben, in welches nunmehr aus islamischen Ländern abertausende Menschen strömen (flüchten), die von christlichen Werten nur soviel wissen, als daß wir ungläubige schweinefleischfressende Kreuzzügler sind.
Mit einem derartigen “Werteunterricht”, werden wir wohl keinen einzigen Moslem beieindrucken können, geschweige denn überzeugen, daß unsere christlichen Werte es wirklich wert sind, auch gelebt zu werden.
Ich höre schon den Einwand – aber das gilt doch nur für Luxemburg! – Abwarten!
Mit diesem Wischiwaschi-Werteunterricht wird man jedenfalls dem Islamismus rein gar nichts mehr entgegenzusetzen haben.
Es sei denn man strebt ohnehin an, daß sich Europa entwertet – dann ist dies natürlich ein weiterer wichtiger Schritt, gell?