Donnerstag, 14. Februar 2019

Unter dem Deckmantel eines "Friedenskonzertes"...




.... sollte das  "Allahu akbar" in einer katholischen Kirche in Stuttgart  erschallen. 
So, wie es anscheinend bei den Protestanten schon zum kirchlichen Alltag gehört, um es einmal etwas überspitzt auszudrücken (siehe hier).
Aber selbst dort findet derlei subversiv gestaltete Unterwerfung (um es noch einmal überspitzt auszudrücken) nicht unbedingt ungeteilte Zustimmung.
Da findet sich dann doch jemand, der es wagt des  Muezzins     Kaisers neue Kleider als das zu benennen, was sie sind:




Direktlink zu You Tube



Liebe Leute, kommt mir jetzt nicht mit irgendeinem Dialoggefasel oder sonst einem interreligiösen Schmus daher.
Der Ruf des Muezzins, daß Allah größer sei, hat in einer christlichen Kirche wahrlich nichts verloren.
Christen glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes und an den dreieinen Gott.
Moslems hingegen, egal wie gemäßigt sie sich darzustellen versuchen, tun dies nicht.  Für sie ist Jesus bloß ein Prophet und der dreieine Gott zu verachtende Vielgötterei.
Jesus Christus selbst sagt, niemand kommt zum Vater außer durch mich und ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Das sind Tatsachen, die man als Christ - egal ob evangelisch oder katholisch-  nicht leugnen soll/kann/darf.
Wer es dennoch versucht, wird an der Quadratur des Kreises scheitern oder eben unterworfen.
Welcher Christ könnte das ernsthaft anstreben?


Sonntag, 3. Februar 2019

Der Herr...








Ümit Vural ist Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, (IGGÖ).


Bildquelle




…..mit dem sorgenvollen Kummerfaltengesichtsausdruck ist Ümit Vural, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs.
Und es fehlt ihm etwas.
Damit ist nicht gemeint daß er krank ist, nein, es fehlen ihm Imame in Österreich.
Außerdem beklagt er das Kopftuchverbot und daß es in Österreich noch immer keinen muslimischen Feiertag gebe.
Beim Antisemitismus ist er immerhin schon so weit, daß er ihn als “no go” bezeichnet und jetzt richtig aktiv werden will, was die Aufklärung über den Holocaust betrifft.
Schön.
Vielleicht kommt er dann ja auch endlich drauf, daß einige jener Imame die ihm so fehlen, regelrechte Haßprediger und Holocaustleugner sind und daß es nicht nur  - wie er meint- einfach so ein neuer Begriff ist, wie der “politische Islam”, der dazu geführt hat, daß man derlei in Österreich nicht mehr dulden will.
Möglicherweise denkt Herr Vural aber ja doch bloß an jene nicht unbeträchtliche Anzahl radikalisierter und radikaler Muslime, die sich dem Salafismus verschrieben haben, durch aggressivstes Verhalten immer öfter in die Schlagzeilen geraten und nun völlig haßpredigerfrei und alleine ihr Dasein fristen müssen und niemanden haben, der ihnen Mut und Märtyrertum zuspricht.
Herrn Vural fehlen die Imame in Österreich.
Mir nicht.
Und schon gar nicht jene, die dem Herrn Vural zu fehlen scheinen.


Donnerstag, 31. Januar 2019

Katholisches Nasendogma





Einerseits:


"Es ist nicht christlich, mit einem nach unten gerichteten Blick zu laufen, wie die Schweine, die nie ihre Augen zum Horizont heben, als sei unser Leben ohne Ziel und Hafen"






Andrerseits:





Okay, carissimi fratelli e sorelle hypocriti!
Bei eurer nächsten, auf korrupte Art finanzierten Karibikreise haltet euren Rüssel gefälligst auf eine Art, die genau zwischen den beiden nicht papalgenehmen Haltungen liegt, den katholischen Rüssel zu präsentieren. Nicht wie ein Schwein und eben auch nicht wie so ein Hypokrit, der sichtliches päpstliches Unwohlsein hervorruft.
Ich würde sagen, ein Nasen-Neigungswinkel von ca  45° könnte gerade noch durchgehen.
Und um Gottes Willen, geht ja nicht jeden Sonntag in die Messe!
Ihr könntet mit euren Gebeten auf eure Hirten, die ja den Geruch der Herde annehmen sollen, einen ganz üblen Gestank absondern; denn genau ihr seid es, die  für das Fernbleiben all jener sorgen, die so gerne in die Kirche gehen würden, aber wegen euch rigidem katholischen Hypokritenpack Sonntag für Sonntag daheim bleiben (müssen).

Amen.









Dienstag, 22. Januar 2019

Geschlaucht




Ich bin schon ganz geschlaucht von dem vielen Aufsagen rigider Gebete.
Den ganzen Gebetsschlauch fülle ich mit den alten rigiden Gebeten, dem Glaubensbekenntnis, dem Rosenkranz und dem Vater unser.
Wenn ich ein paar Menschen ruiniert habe, weil ich ins Weltliche abgeglitten bin, dann setze ich zum Ausgleich manchmal sogar noch ein Sub tuum praesidium drauf.
Nächtens schrecke ich dann mehrmals aus dem Schlaf auf und trinke alten Wein aus einem neuen Schlauch, bevor ich mir das Maul über den großen Ankläger zerreiße.
Hernach ist mir dann etwas wohler.
Solange, bis ich dann pünktlich gegen 13.00 Uhr erfahre, daß ich es ohnehin wieder total vergeigt habe:

»..Aber dir fehlt der christliche Stil, vielleicht denkst du, dass du ein guter Katholik bist, aber du bist ein schlechter Christ, denn: nur der Wein und nicht der Schlauch, nicht der Stil“. Zu leben, indem man die anderen anklage, nach Fehlern suche, „ist nicht christlich“….«
(nähere Anweisungen hier )


Das wird wieder eine Nacht werden…..






Donnerstag, 17. Januar 2019

Es ist dieser Tage wahrlich nicht leicht, ....



….katholisch zu bleiben.
Ich meine es ernst.
Und es liegt nicht bloß an den Vertuschungen zu den amerikanischen Mißbrauchsfällen und den homosexuellen Ausschweifungen, Gepflogenheiten und Abartigkeiten, die sich da von den Priesterseminaren bis hinauf zu hohen Würdenträgern offenbart haben.
Nein, es ist auch die Art und Weise, wie wir rigiden und Verhärteten mit unseren perversen(!) Herzen, wir Kompromißchristen, die wir da in der Kirche herumlungern (alles O-Ton Papst Franziskus)  in der letzten Zeit barm- und warmherzig ermuntert werden.
(Siehe zum Beispiel gerade wieder einmal heute hier )
Nun, unsere beinahe tägliche Katholikenbeschimpfung von oberster Stelle – man gewöhnt sich daran.
Man kann sich an alles gewöhnen, sogar wenn es von in Glaubenssachen oberster Stelle auf Erden stammt.
Man geht halt ganz rigide einfach weiter jeden Sonntag in die Kirche, geht zur Beichte, betet und sieht, wie die Kirchen leerer werden, wie die Kirchgänger und Beter älter werden und sich weiter beschimpfen lassen. So manch altes Männlein oder Weiblein weiß Gott sei Dank gar nichts, daß es von oben herab beinahe täglich für sein Verhalten verunglimpft wird. Möge der Herrgott sie weiter in ihrem guten Glauben und im Glauben an das Gute stärken, denn würden diese letzten braven Beter auch noch dem vielgepriesenen  Franziskuseffekt anheimfallen, müßten einige Priester den Gottesdienst mutterseelenalleine zelebrieren, was in Bezug auf die mater ecclesiae eine äußerst bizarre Angelegenheit wäre.

Mutter, Vater und Sohn sowie Hl.Geist – da haben wir doch früher, in unseren jungen Jahren -als der Katechismus noch etwas galt-  gelernt, daß Maria vom Hl. Geist ein Kind empfangen hatte und daß sie mit Joseph, ihrem Gemahl nach Bethlehem gegangen war, um sich dort auf kaiserlichen Befehl in ein Register eintragen zu lassen.
Nix da!
Wer neulich die Salzburger Nachrichten und Josef  Bruckmoser gelesen hat, der weiß nunmehr, daß die Evangelisten in ihren legendenhaften Geburtsgeschichten gelogen haben und daß Jesus Christus NICHT der Sohn Gottes ist. Er sah sich selbst als Wanderprediger und nach heutigem Verständnis bedeutes Sohn Gottes, daß Christus /Gott  den Menschen nur besonders nahe war und das ganze mehr oder weniger bloß eine zu gute Idee war, die bis heute reicht, um Menschen zu faszinieren.








Mit guten Freunden sprach ich über diesen bruckmoserischen Auswurf via Salzburger Nachrichten und wir wunderten uns.
Wir waren erstaunt, über die Dreistigkeit, die Evangelisten mehr oder weniger als Märchenerzähler zu bezeichnen und  über die Weigerung, den Sohn Gottes als solchen zu bezeichnen mit der mehr als kühnen Aussage, daß Jesus selbst sich nicht als solcher gesehen hätte.
Und wir waren erstaunt, daß bis heute keine einzige Stellungnahme und Zurechtweisung eines katholischen Glaubenshüters den Weg in die Zeitung, respektive zu Herrn Bruckmoser gefunden hat, um diesbezüglich theologische Fakten zu schaffen.
Wie gesagt, es ist dieser Tage nicht leicht, katholisch zu sein, weil sich eine allgemeine und offenbar von Santa Martha inspirierte Einstellung breit gemacht hat, daß ohnehin alles nur relativ und allen anderen Religionen ähnlich, wenn nicht gar gleich wäre. So gleich, daß die Entgöttlichung von Jesus Christus durch Aberkennung der Sohnschaft endlich dazu führen könnte, daß man sich dem Islam unterwirft.
Dann bliebe nur noch das Judentum, welches man irgendwie an den Islam andocken müßte – wobei man nicht vergessen darf, daß ein entgöttlichter Jesus immer noch Jude war/ist, oder will man das auch noch irgendwie hinbiegen?




Lk 22,70


Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes.
Er antwortete ihnen: Ihr sagt es - ich bin es.












Dienstag, 15. Januar 2019

Mein Computer ist registriert



“ Hi madam, this is Sally from Windows Service. Your Computer is registered at our servers and we can see that you have malware on it!!


Ach!?

Seit Mitte Dezember machen sich abwechselnd Albert, Wilson, Harry und auch o.e. Sally große Sorgen um meinen Computer.
Zu diesem Behufe rufen sie mich mehrmals täglich am Festnetz an und fordern mich auf, an meinen Computer zu gehen und die von ihnen vorgeschlagenen Tastengriffe zu machen, damit sie sich um mein gravierendes Computer Problem kümmern können.
Sie sind richtiggehend rührend.
Und sie haben allesamt sehr viel Geduld und Ausdauer.
Meine Geduld ist endenwollend und so kann es schon passieren, daß ich manchmal einfach auflege oder gar nicht hingehe. Manchmal spreche ich auch mit ihnen.
So habe ich neulich mit Wilson geredet und ihm gesagt, daß ich alles auf meinem Computer mache, angefangen von e-banking und halt all dem anderen Kram, den man so auf einem Computer macht.
Er hat sich sehr gefreut und mich daraufhin sofort mit einer Expertin verbunden, deren Namen ich leider vergessen habe. Die friendly Misses leitete mich dann auf meinem Computer, den ich wohlgemerkt und selbstverständlich weder angeschlossen oder eingeschaltet hatte, von key to key, buchstabierte mir eine Buchstabenreihe, die ich auf Google eingegeben hatte und fragte mich dann hoffnungsvoll, was ich nun sähe.
Ich sah natürlich nichts, jedenfalls nicht auf dem Computer; denn diesen hatte ich ja nicht vor mir.
Somit sagte ich ihr in beinahe hysterischem Tonfall: “Oh my God! I did everything you told me and now I have a black screen! My computer crashed down! What happened!”
Die Madame, deren Englisch einen merkwürdigen Akzent hatte, konnte sich das nicht erklären und fragte mich ob ich wirklich alles so gemacht hätte, wie befohlen. “ Yes of course” – entgegnete ich. “Please tell, me, what happened now?”
Ich sah zum Fenster hinaus und überlegte mir, ob ich nach diesem nun fast 15 minütigem Gespräch mit der freundlichen PC Expertin aus dem fernen Osten wohl  noch Zeit und Lust auf einen Spaziergang haben könnte und plötzlich wurde sie etwas ärgerlich und meinte, daß ich wohl einen joke mit ihr treiben würde. Oh no – how could I – wo sie doch so really great war, die malware auf meinem registered computer zu entfernen, ganz selbstlos und freundlich.
So I asked her once more was ich nun mit meinem dead computer machen sollte, aber sie war entfleucht und ließ mich hilflos zurück.

Vielleicht lasse ich mir morgen wieder helfen und ich hoffe, wieder mit Albert, der einen leicht arabischen Akzent hat, ins vertrauliche Gespräch zu kommen.
Vielleicht könnte er ja unseren Staubsauger fernmündlich reparieren oder mir einen Espresso auf der Kaffeemaschine unserer Nachbarn zubereiten?
Irgendetwas wird mir schon einfallen….



Montag, 14. Januar 2019

Taufe mit Aufforderung


Mit der Taufe des Herrn endete gestern der Weihnachtskreis.

An diesem Tag werden im Vatikan, genauer gesagt in der Sixtinischen Kapelle (also jenem geschichtsträchtigen sakralen Raum, in welchem sich nicht nur Michelangelos “Jüngstes Gericht” befindet, sondern wo auch seit Jahrhunderten im Konklave die Päpste vom Hl. Geist und den Konklave Kardinälen gewählt werden), ausgewählte Kinder vom Papst höchstpersönlich getauft.
Seit fünf Jahren verabsäumt es der Hl. Vater nicht, die Mütter der Kinder aufzufordern, eventuell aus Hunger schreiende Babies ungeniert zu stillen.
So weit so franziskusmäßig herrlich unkompliziert und natürlich, gell?

Ich durfte während meiner Laufbahn als musizierendes Bellfrell einige Taufen gestalten. Die Babies haben manchmal kräftigst geschrien aber ich habe kein einziges mal erlebt, daß eines aus Hunger geschrien hätte.
Keine einzige Mutter ist zu einer Taufe mit einem hungrigen Baby erschienen und es hat sich auch nie spontaner Hunger eingestellt, doch wurde die eine oder andere Windel erledigt und auch das Benetzen mit dem Weihwasser wurde nicht von jedem Kind goutiert.

So frage ich mich also nun:

Welche Mutter, deren Kind  zu so einer erlesenen Taufe in der Sistina auserwählt wurde, würde mit einem hungrigen Baby dort erscheinen, um es dann ausgerechnet dort zu stillen?
Warum wird hingegen nicht dezidiert das Wechseln der Windeln erlaubt, wo doch aufgrund der außergewöhnlichen Umstände doch viel eher eine Aktivität der unteren Verdauungstrakte zu erwarten ist?
Und hat überhaupt schon eine Mutter das barmherzige Angebot genützt, dem Papst  ihrem Kind während des Taufsakraments in der Sistina die Brust zu geben

Fragen über Fragen,  die mich nun schon fünf Jahre quälen und erschüttern…..


michelangelo Serviette

(Bild einer stilvoll gestalteten Papierserviette aus dem Hause Bellfrell)